Epilog(Anmerkungen zur Dorfchronik Bergerhausen)Die vorliegende Ausarbeitung wäre nicht möglich gewesen ohne geeignetes Quellenmaterial. Berufliche und familiäre Verpflichtungen sowie anderweitige Interessen haben dem Verfasser bislang nicht genügend Freiraum gelassen, sich in nennenswertem Maße außerhalb seiner häuslichen Umgebung selbst forschend zu betätigen. Deshalb blicke ich mit Dank und Respekt auf die diesbezügliche Arbeit der in der Liste der Textquellen aufgeführten Männer und Frauen. Einzelne zu nennen würde den Rahmen dieses Textabschnittes sprengen. Hinweise dazu ergeben sich direkt aus den Quellenangaben. |
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Zumindest
bei einem Menschen habe ich mich derart schamlos bedient,
dass ich ihn an dieser Stelle ausdrücklich nennen möchte.
Es handelt sich um den Blatzheimer Heimatforscher, Göres-Preisträger
und Inhaber des Rheinlandtalers Hans Elmar Onnau. Onnau hat uns ein
Lebenswerk hinterlassen, das für den Bereich des ehemaligen
Gerichtsbezirks bzw. der Gemeinde Blatzheim und somit auch im
Hinblick auf die Erforschung der Geschichte Bergerhausens
seinesgleichen sucht. Ohne auf seine Veröffentlichungen
zurückzugreifen, wäre mir eine umfassende Darstellung der
Geschichte Bergerhausens gar nicht möglich gewesen. Hans Elmar Onnaus Arbeit wurde uns insbesondere über die Kerpener Heimatblätter zugänglich gemacht. Und damit komme ich zu der zweiten wichtigen Säule für meine Ausarbeitung, die Kerpener Heimatblätter. |
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Die
Kerpener Heimatblätter erscheinen seit September 1963 als
Mitteilungsblatt der Heimatfreunde von Kerpen, Blatzheim und Mödrath
e.V. bzw. seit 1975 der Heimatfreunde Stadt
Kerpen e.V.. Gemäß seiner Satzung hat sich dieser
Verein insbesondere folgende Aufgaben gesetzt: Unterstützung der Stadt Kerpen in allen Bestrebungen zum Besten der Heimat, insbesondere zur Pflege althergebrachter Sitten und Gebräuche, Schutz der vorhandenen Denkmale rheinischer Geschichte und Kunst, Naturschutz, Aufbau einer heimatkundlichen Sammlung in Verbindung mit dem Stadtarchiv, Aufklärung der Bevölkerung in Wort, Schrift und Bild über die Heimatpflege sowie über die Geschichte der Stadt Kerpen, u.a. durch die Herausgabe einer Zeitschrift. Ich möchte allen Menschen, insbesondere den Kerpenern, die Freude und Interesse an heimatkundlichen Dingen haben, ans Herz legen, den Heimatverein der Stadt Kerpen e.V. nach Kräften zu unterstützen. Es sind, wie so oft im Leben, nur einige wenige Menschen, die auf beachtlichem Niveau und mit großem persönlichen Engagement an der Verwirklichung der Vereinsziele arbeiten. Für einen Jahresbeitrag von nur 10 € erhält man dreimal jährlich eine Ausgabe der Heimatblätter. Im Laufe der Jahre entsteht beim Bezieher der Vereinsschrift ein beachtliches heimatkundliches Archiv, wie die hier vorgelegte zusammenfassende Betrachtung eines kleinen Teilbereichs der in den Heimatblättern behandelten Themen nämlich dem der Geschichte von Bergerhausen beweist. Einen ersten Eindruck und weitere Informationen finden Sie auf der Vereins-Homepage. Vieles, was mit der Vereinsarbeit in Zusammenhang steht, können Sie sich persönlich ansehen im Haus für Kunst und Geschichte/Museum H. J. Baum, Stiftsstraße 8, 50171 Kerpen. Öffnungszeiten: dienstags und mittwochs 9-12 Uhr, donnerstags 14-18 Uhr. Man wird dort sehr nett empfangen. Wenn Sie einmal ein paar Euro in eine unterstützenswerte Sache investieren möchten, dann sollten Sie den Heimatverein mit einer Spende unterstützen. Da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist, wirkt sich Ihre Spende zudem Steuer mindernd aus, was an sich ja schon nicht schlecht ist.
Bitte helfen Sie mir, diese Homepage noch interessanter zu machen! Haben Sie ein Foto mit einer Ansicht aus Bergerhausen oder von Menschen, die einmal in Bergerhausen gelebt haben oder noch dort leben? Dann stellen Sie es mir bitte für ein paar Minuten (!) zur Verfügung. Es wird mit einem Flachbettscanner in den Computer eingelesen. Danach kann man Ausschnittsvergrößerungen machen, kleine Fehler beseitigen usw. Dem Foto geschieht dabei nicht das geringste. Sie bekommen es sofort unversehrt zurück und wenn Sie möchten obendrein einen Druck Ihres Fotos im Format 20 x 28 cm. Weiterer Vorteil für Sie: wenn Ihr Foto einmal wegkommen sollte, ist es bei mir immer noch gespeichert und kann ausgedruckt werden. Selbstverständlich können Sie auch Mehrexemplare für Ihre Lieben daheim bekommen. Haben Sie Notizen oder Tagebuchaufzeichnungen, Presseartikel, Urkunden usw., die mit Bergerhausen oder seinen Menschen zu tun haben? Können Sie eine kleine Begebenheit erzählen? Ich kann alles brauchen. Wenn Sie die bisher von mir zusammengetragenen Bilder, Daten und Geschichten durchgesehen haben, haben Sie ja schon bemerkt was noch fehlt. Insbesondere über die Zeit von 1900 bis 1952 fehlt noch sehr viel. Am liebsten würde ich die Geschichte eines jeden Hauses und jedes Bewohners berücksichtigen. Schreiben Sie mir also gerne Ihren eigenen Lebenslauf und die Daten Ihrer Familienangehörigen auf oder erzählen Sie es mir. Überhaupt: Schreiben Sie auf oder erzählen Sie mir, was Sie alles über Bergerhausen und seine Menschen wissen. Dazu hier einige Anregungen: Wann wurde ihr Haus (oder das Ihres Nachbarn) gebaut oder umgebaut? Wie sah es früher aus? Was wissen Sie über die kleinen Geschäfte (z.B. Jülich, Klosterhalfen/Sprenger, Meul, Bäckerei Pingen)? Wer erinnert sich an die Gaststätten (Beusch, Klosterhalfen/Hahnen/Sprenger/Heller/Erken?) Was wissen Sie über die sonstigen Gewerbebetriebe (z.B. Spedition und Tankstelle Bremer, Druckerei Hahnen, Gärtnerei Rockstroh, Mühle Dreiner, Schmiede Pingen, von Loësche Gutsverwaltung, Zigarrenfabrik Over/Kunststoffe Huff)? Was wissen Sie über die in meiner Ausarbeitung zu kurz gekommenen Bauernhöfe (z.B. Grouven/Liebertz/Simons, Hoch Steingaß/Klingenmaier und Weiers/Dieckmann)? Einige Höfe und Häuser befinden sich im Eigentum auswärtiger Organisationen und Stiftungen (Freiherr von Diergardtsche Gutsverwaltung, Kölner Gymnasialstiftung usw.). Wer weiß mehr darüber? Über die Geschichte der Burgmühle hinaus, würde auch die gesamte Unternehmensgeschichte der Familie Stollenwerk ins Konzept passen. Kennen Sie noch die alten Haus- und Familienbezeichnungen (wie a Stenge, a Trenge, Hötte Marie)? Wissen Sie etwas über unser Verkehrswesen (z.B. Eisenbahn Benzelrath-Oberbolheim, Fahrkartenschalter bei Steinke/Klosterhalfen, alte Fahrkarten, Postbusse)? Was wissen Sie über Sonderberufe wie Feldhüter (Zaudig), Nachtwächter, Jagdaufseher (Hardebusch) usw.? Welche Wirtshausgeschichten, Streiche und ähnliches sind Ihnen geläufig? Hat es Originale, Dorftrottel oder ähnliches gegeben? Wieso galten bestimmte Leute als Kinderschreck (z.B. der Kuhl, Hecks Jupp)? Was wissen Sie über spektakuläre Unfälle, Katastrophen? Gibt es Kriminalgeschichten (Brandstiftung, Einbruch, Mord- und Totschlag usw.)? Was gibt es über das Dritte Reich, die Kriegs- und Nachkriegsjahre in Bergerhausen zu berichten? (Anmerkung zu den letztgenannten Fragen: Es sollen keine noch lebenden Personen oder deren Familien verunglimpft werden. Ggf. werden Namen weggelassen!) Was wissen Sie über Schnapsbrennerei, Hausschlachtungen und ähnliche illegale Betätigungen aus früherer Zeit? Welche Feste wurden in unserem Dorf gefeiert (z.B. Feuerwehrjahrestag), welche besonderen Veranstaltungen hat es gegeben (z.B. Reitturniere im Park) und welche sonstigen Bräuche sind gepflegt worden (z.B. Maibräuche, Fastnacht)? Gibt es Geschichten oder Fotos zur Dorfpumpe am heutigen Hause Klingenmaier (an dr Pomp)? Wieso wird der Bereich ab Haus Kinder (Am Anlagspörtzche) bis zur Blatzheimer Burg bzw. bis zum Friedhof heute Blatzheim zugerechnet, obwohl es doch eigentlich Bergerhausener Gebiet sein müsste? Ist Ihnen etwas über Fundstücke (Feuersteine, steinzeitliches Werkzeug usw.) bekannt? Was wissen Sie über Mergelgebiete (Abbau von Lehm oder Ton) im Dorf? Hat es in der Anlage der Wege oder der Bepflanzung im Park wesentliche Veränderungen gegeben? Wie Sie anhand dieser beliebigen Beispiele erkennen können, gibt es noch viel festzuhalten. Bitte unterstützen Sie mich beim Sammeln aller Fakten und Geschichten, damit wir für uns selbst zur Freude und für unsere Nachkommen hinterlassen können, was es in unserem Dorf alles gegeben hat. |
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