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1981 Der im Jahre 1906 geborene Reiner Röder, Dürener Straße 81, verstirbt.1
Ende Juni 1981 Mit einer kleinen Flugveranstaltung nimmt der am 10. Februar 1980 gegründete Modellfliegerclub „MC Sturzflug Kerpen e.V.“ auf einem von Josef Tesch gepachteten Feldstück am Hubertusbusch, nordöstlich von Bergerhausen, in Betrieb. Der Club muss eine Reihe von Sicherheitsvorschriften einhalten. Da das Gelände in einem Tieffluggebiet liegt, muss vor Aufnahme des Modellflugbetriebs beim Tower in Nörvenich telefonisch die Startfreigabe eingeholt werden, es müssen mindestens zwei Personen anwesend sein, von denen eine volljährig sein und als „Flugleiter“ Buch über die Aktivitäten führen, es dürfen nie mehr als drei Modelle gleichzeitig in der Luft sein usw.2
Montag, 27. Juli 1981 Bürgermeister Werner Stump eröffnet das Ferienzeltlager, das die Stadt Kerpen nun schon im sechsten Jahr als Maßnahme der Stadtranderholung im Schlosspark durchführt. Initiator und Lagerleiter Karl-Heinz „Charly“ Grötsch, ein knapp 40jähriger Polizeihauptmeister von der Brühler Polizeischule mit Wohnsitz in Blatzheim, verzichtet nun bereits ebenfalls zum sechsten Mal auf seinen persönlichen Urlaub, um diese Ferienmaßnahme durchzuführen. |
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Die vielen Geräte, Zelte und Toilettenanlagen sind von verschiedenen Organisationen gestiftet. So kommen die Zelte zu einem großen Teil vom Fliegerhorst Nörvenich und vom Roten Kreuz. Zwei große Toilettenwagen und eine Dusche werden von Rheinbraun zur Verfügung gestellt. Insgesamt dauert das Lagerleben drei Wochen, wobei die Kinder wochenweise wechseln, damit möglichst vielen Kindern die Teilnahme ermöglicht werden kann.3Die Kinder turnen gern in den Ästen und Stützbalken der zu einem
Laubengang verwachsenen alten Buche westlich des Schlosses, gleich
neben der Lagerwiese. In wenigen Jahren wird dieses einzigartige
Naturdenkmal verloren sein. Der erste Balken fiel, von Kinderhand
bewegt, während des diesjährigen Zeltlagers. |
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| Die Laubengang-Buche im Frühsommer 1981 (Fotos: Franz-Peter Dohmen) | |
Dienstag, 11. August 1981 |
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| Zu den wenigen Bewohnern des Weihers gehören einige scheue Teichhühnchen sowie drei handzahme Moschusenten (auch Türkenenten genannt), hier gefüttert von der zu Beginn dieses Jahres zu ihrem Freund nach Bergerhausen gezogenen Elvira Imhof. | |
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| Fotos: Franz-Peter Dohmen Neues Federvieh: Gänse auf dem Weiher... |
. ... und Puter vor dem unbewohnten Gärtnerhaus. |
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1Danksagung Elfriede Röder, Juni 1981 2Vgl. Kölnische Rundschau vom 6.4.1984 3Kölnische Rundschau, Erftkreis/Bergheim, 28.7.1981 |