Dorfchronik Bergerhausen - 1951 bis 1952

 

Februar 1951

Der Name „Bremer“ steht in Bergerhausen viele Jahre lang für Gewerbebetriebe rund um das Automobil. Jan Bremer betreibt eine Esso-Tankstelle; seine Brüder Johann, Hendrik (Hein) und Martin Bremer betreiben LKW-Transporte, wobei Hendrik und Martin jeweils einen „Zug“ besitzen und Johann Bremer mit vier LKW-Gespannen eine vollwertige Spedition betreibt.1

Martin Bremer hat im vergangenen Jahr sein Gewerbe aufgegeben.2
 

Auf dem oberen Foto sehen wir zwei der Bremer-Brüder und den kleinen Hans-Otto, Sohn von Johann Bremer.
(Foto - ca. 1950 - aus dem Besitz von Marlene Kochs, geb. Senior)

 

 

 

 

 

Unten ein "Zug" der vor allem von dem in Blatzheim wohnenden Fahrer Karl Imhof gefahren wurde.
(Foto - Anfang 50er Jahre - aus dem Besitz von Karl Imhof)

 

14. März 1951

Ein größeres Erdbeben sucht den Euskirchener Raum heim und macht sich auch in Bergerhausen heftig bemerkbar.3

 

Fronleichnam, 24. Mai 1951

Der Nachmittag des Fronleichnamstages bringt, traditionsgemäß, das übliche Gewitter, das diesmal geradezu eine Zusammenballung vieler Gewitter und von wolkenbruchartigen Regengüssen begleitet ist. Allzu schnell sind die Abflüsse der Straßen überflutet, und die Wasser suchen sich ihren Weg in die Keller und tiefer gelegenen Häuser. Die Feuerwehr muss in Bergerhausen in einem landwirtschaftlichen Anwesen mit einer Motorpumpe in Tätigkeit treten.4


Mai/Juni 1951

An den Eingängen zum Park der Burg Bergerhausen sind von der Kreisverwaltung Schilder angebracht worden, die die Besucher vor Beschädigungen der Anlagen warnen. Der Park ist unter Naturschutz gestellt. Beschädigungen werden strafrechtlich verfolgt.5

 

   

Sonntag, 10. Juni 1951

Nach dem Hochamt findet das Königsschießen der Schützenbruderschaft statt. Von der neu gegründeten Jugendabteilung wird erstmals ein „Prinz“ ausgeschossen. Den Vogel schießt der aus Lohmar (bei Siegburg) stammende Dorsfelder Gutsbesitzer Willi Weingarten ab.6


Jungschützen Willi Weingarten und Johannes Konen mit ihren Bräuten
(Das Foto wurde der Festschrift zum Bezirksschützenfest 1999 entnommen.)

   

Mittwoch, 13. Juni 1951

Die Zeitung berichtet: „Bergerhausen. Eine böse Überraschung erlebt ein Einwohner von hier, der feststellen mußte, daß ihn seine Frau unter Mitnahme fast des ganzen Hausrates verlassen hatte, um einem anderen in die Ferne zu folgen.“

 


Festzug 1951 auf der Hauptstraße in Blatzheim mit Schützenkönig Arnold Schwerfel (Inhaber eines Sattlereigeschäftes an der Bundesstraße zwischen Bergerhausen und Blatzheim) und Prinz Willi Weingarten. In der zweiten Reihe sehen wir links Pfarrer Josef Wolters und in der Mitte Gastwirt Willi Esser.
(Das Foto wurde der Festschrift zum Bezirksschützenfest 1999 entnommen.)

Sonntag, 1. Juli 1951

Am Schützenfest der St. Kunibertus-Schützen­bruderschaft werden u.a. Anton Hoch und Peter Viktor für 25jährige treue Mitarbeit von Präses Pfarrer Wolters in einer herzlichen Ansprache und durch Überreichung des Ehren­diploms des Verbandes der historischen Schützen­bruderschaften geehrt.7

 

 

 

 

Donnerstag, 5. Juli 1951

Wie bereits im Vorjahr plagt den Gemeinderat auch in diesem Jahr die prekäre Haushaltslage. Der Haushaltsplan schließt in der Einnahme mit 193.922 DM, in der Ausgabe jedoch trotz aller nur möglichen Einsparungen mit 244.636 DM ab. Es verbleibt mithin ein Fehlbetrag von 50.714 DM. Deshalb werden nur die dringlichsten Arbeiten in Auftrag gegeben, denn Kassenkredite und Darlehen dürfen nicht aufgenommen werden und bei den Einnahmen ist eine Etatausgleichung nicht möglich, weil die bisherigen Steuersätze bereits den zulässigen Höchstsatz aufweisen.8

 

Sonntag, 5. August 1951

Der Bergerhausener Reit- und Fahrclub e.V. veranstaltet sein 4. Spring- und Fahrturnier im Schloßpark. Das Programm der Pferdeleistungsschau sieht vor: Jagdspringen A, L und M, Dressurprüfungen, Fahren Ein-, Zwei- und Mehrspänner, Schaunummer und Trabreiten auf Kaltblutpferden.9

 

Ende September 1951

Der Neffelbach führt zur Zeit ein milchiges, übelriechendes Wasser unbekannter Herkunft. Dasselbe Phänomen wurde bereits zur selben Zeit im Vorjahr festgestellt.10 Es handelt sich dabei vermutlich um Abwässer von Industriebetrieben in der Zülpicher Gegend.11

 

   


 

Dienstag,
23. Oktober 1951


Zwei liebende Herzen aus Bergerhausen haben zueinander gefunden: Karl Zaudig und Cilly Dohmen.






v.l.n.r.: Sibylla Nonn, Josef Zaudig, Cilly Dohmen, Karl Zaudig, Marianne Dohmen und Franz Dohmen
(Foto: Sammlung Franz-Peter Dohmen)

     

Montag, 19. November 1951

Die Zeitung berichtet, daß Johann Senior und sein Stellvertreter Rockstroh bei der jährlichen Bürgermeisterwahl einstimmig wiedergewählt werden. Gegenwärtig werden durch ein Kommando bisher noch nicht beseitigte Munitionsfunde unschädlich gemacht. Die Bevölkerung wird gebeten, noch nicht entfernte Munition bei der Polizei zu melden.12

 

1951

Hermann Stupp und seine 1938 verstorbene Ehefrau Caroline geborene Haus hinterlassen Hof Onnau ihren Kindern Josefine, Johannes und Franziska, die das Erbe nach dem Tod ihres Vaters im Jahre 1951 antreten. Johannes Stupp wird den Hof in den kommenden Jahren bewirtschaften.13


6./7. Juli 1952

     

Fotos aus dem Besitz von Sanni Gillessen, geb.Dickmann
 
Am Hof Platzbecker/Maaßen, Blatzheim, Haagstraße
     

Auf dem Festplatz der Schützen in Blatzheim nimmt Kaplan Lemm am Sonntag bei drückend schwülem Wetter in Vertretung des abwesenden Präses die Krönung des neuen Schützenkönigs Wilhelm III. und des Prinzen Engelbert Bleezers aus Dorsfeld vor. Am Montag findet der Königsball im Saale Froitzheim statt. Dazu wird der 79jährige König, Wilhelm Beusch, aus Bergerhausen durch das reich illuminierte Dorf zum Saale geleitet.14


Donnerstag, 21. August 1952

Die Gemeinde Blatzheim bemüht sich nahezu jährlich, die 1933 vollzogene Eingliederung in das Amt Kerpen rückgängig zu machen:15

Gemeindeamt Blatzheim,den 21.8.1952

An
Herrn Regierungspräsidenten Dr. W a r s c h
in Köln.

Betrifft: Trennung der Gemeinde Blatzheim aus dem Amte Kerpen.
Die unterzeichnete Gemeindevertretung von Blatzheim stellt erneut den Antrag „Los von Kerpen „.
Da die Gemeinde Blatzheim wiederholt den Antrag gestellt hat,und Ihnen die Gründe hierfür bekannt sind, möchten wir unseren Antrag nochmals kurz wiederholen.
Das Amt Blatzheim hat ca 450 Jahre selbstständig bestanden,und ist 1933 gegen den Willen der Bevölkerung und der damaligen Gemeindevertretung in das Amt Kerpen eingegliedert worden.
Die Gemeinde Blatzheim hat sich früher selbstverwaltet,durch 1 Bürgermeister,1 Rentmeister und 1 Verwaltungsgehilfe. Dies war für die Gemeinde Blatzheim kaum 20% Kostenaufwand,wogegen wir heute 64,05 % Amtsumlage und 32% Kreisumlage zahlen,sodass für unsere Gemeinde nichtsübrig bleibt,wie 30 000,-DM Unterbilanz für laufende Ausgaben.Dieser Zustand kann unter keinen Umständen so weiter gehen,dazu kommt noch die Unzufriedenheit der Bevölkerung,da sie für jede Vorladung zum Amte Kerpen hinmüßen,wodurch Lohnausfall,Zeitverlust und unnötige Unkosten entstehen,da Kerpen 4 km von Blatzheim entfernt liegt.Das Fahrgeld für nach Kerpen hin und zurück beträgt o,80 Dfg.und der größte Teil der Bevölkerung ist nicht in der Lage das Fahrgeld aufzubringen.Die Gewerbetreibenden der Gemeinde Blatzhei m beklagen sich hierüber sehr,da der größte Teil der Bevölkerung ihre Einkäufe gleichzeitig in der Stadt Kerpen erledigt,wodurch die Geschäftsleute von Blatzheim geschädigt werden,und meist dadurch nicht in der Lage sind ihre Steuern pünktlich zu zahlen.
Was noch eine Belastung der Gemeinde Blatzheim ist,dass Buir eine Nebenstelle hat,mit 8 Personen besetzt (Beamte und Angestellte ) wo die Gemeinde Blatzheim finanziell mit herangezogen wird.
Wir möchten hiermit noch bemerken,dass unser letzter Antrag von dem Kreisausschuß nicht abgelehnt,sondern verschoben wurde bis zur Aufhebung der Zwangsbewirtschaftung und zur Neuaufstellung der neuen Gemeindeordnung.
Weitere Gründe für eine Loslösung vom Amte Kerpen wurde in den vorherigen Anträgen geschildert,sodass wir dies vorerst nicht zu wiederholen brauchen.
Hiermit bitten wir nun dringend,dass unser Antrag berücksichtigt wird,dass aus allen Parteien und der Bevölkerung Stimmen laut werden,die mit einer Protestkundgebung drohen.
Die Unterzeichneten bitten um dringende Antwort.

Der Bürgermeister Vertreter der kath. Kirche

Die Gemeindevertreter Der Ortslandwirt

Die Gewerbetreibenden Die Industrie-Gewerkschaft

Donnerstag, 4. September 1952

Die Gemeindevertretung tagt heute unter Vorsitz von Bürgermeister Senior in der Gastwirtschaft Klosterhalfen in Bergerhausen. Erster Beratungspunkt ist die Anlage einer Straßenrinne in Bergerhausen. Hierfür wird ein Teil der Bord- und Pflastersteine von Rheinbraundirektor Faßbender, RAG Frechen, zur Verfügung gestellt. Im Hinblick auf nur geringe Zuweisungen aus dem Ausgleichsstock für Kriegsschäden, wies Baron von Loë darauf hin, daß die Regierung die starken Zerstörungen im Gemeindegebiet, insbesondere an Brücken nicht genügend berücksichtige. Von Loë ist der Ansicht, dass die Kriegsschäden der Brücke bei Stollenwerk anerkannt werden müßten. Außerdem sei es unbedingt erforderlich, die Brücke auf ihre Tragfähigkeit zu prüfen. Für die Neffelbachreinigung, die wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit drängt, will man noch vier Arbeiter einstellen.

Auf Antrag Baron von Loës wird wie auch schon in anderen gemeinden ein Protest gegen die angelaufenen Vermessungen des Flugplatzgeländes weitergeleitet. Auch die schon lange beschlossene Erweiterung der Ortsbeleuchtung und die Wiederinbetriebnahme der Alarmsirene in Bergerhausen kommen noch in diesem Jahr zum Zuge.16

 

Sonntag, 7. September 1952

In der schönen Jahreszeit ist der Naturschutzpark von Burg Bergerhausen besonders an Sonntagnachmittagen das Ziel vieler Spaziergänger. Heute ist der Strom der Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung besonders stark. An der Stelle im Park, an der vor etwa 35 Jahren das Freilichtspiel „Elmar“ oftmals ein großes Publikum erfreute, ist ein in frisches Grün gekleidetes Podium errichtet, auf dem ein 45 Mann starkes Blasorchester aus Mheer in Holland ein Freikonzert gibt.

     

Ein Kleinod innerhalb der Parkanlagen ist dieser kleine Teich im Schloßpark zwischen der Burgmühle und dem Batterieturm, der - weitgehend zugewachsen - im Hintergrund des Fotos zu sehen ist. Das Wasser fließt in Kaskaden von dem oberhalb vorbei fließenden Mühlenbach herab. Der Mühlenbach wird im Jahre 1966 trockengelegt und der kleine Teich eingeebnet.
 


(Foto aus dem Besitz von Marlene Kochs, geb. Senior)

 
Unter Stabführung von Fritz Dobbelstein, einem gebürtigen Deutschen, erklingen für ein paar Stunden klassische und volkstümliche Weisen, die ein dankbares und lebhaften Beifall spendendes Publikum finden. Die holländische Gäste, die dem Gastgeber auf Burg Bergerhausen, Baron von Loë, seit langem aufgrund familiärer Beziehungen verbunden sind, entstammen einem Ort mit nur 450 Einwohnern, der wegen seiner Musikfreudigkeit bekannt ist. Die Entstehung des Orchesters ist einer alten Familienstiftung aus dem Jahre 1857 zu verdanken, wie aus einer Fahneninschrift hervorgeht. In einer Dankansprache fordert Baron von Loë zum Schluss die Zuhörer zur Teilnahme am sogenannten „Cramignon-Tanz“ auf. Während die Kapelle langsam die Parkwege einherzieht, führt der Gastgeber selber den Reigen an. Anschließend gibt es einen Imbiß und einen kühlen Trunk.17
 

 

Sonntag, 21. September 1952

Dem heute gewählten Kirchenvorstand gehören neben Johann Hamacher und Wilhelm Esser aus Blatzheim Kaspar Dohmen und Johann Jülich aus Bergerhausen an.18

 
Betriebsausflug 1952 der von Loe'schen Gutsverwaltung  (Foto aus dem Besitz von Michael Schneppenheim)
1. Walter Freiherr von Loe, 2.-3. NN, 4. Josef "Hecks Jupp" Schneppenheim, 5. Herta Schneppenheim; 6. Johann "Jeeße Hennes" Schmitz; 7. Margarete "Jey" Hall, 8.-9. NN, 10. Ludwig "Louie" Görtz, 10. Annegitt von Loe, 11.-17. NN, 19. Rosina Cremer, 20. Elfriede Röder, 21. Frau Schmitz; 22. Johann Hall, 23. Bernhard Cremer, 25. Reiner Röder, 26. Heinz Cremer, 27. NN.
 

Dienstag, 21. Oktober 1952

Nachdem der Gemeinderat in seiner Sitzung Ende September noch einige die Region Bergerhausen betreffende Beschlüsse gefaßt hat, ist nunmehr vor kurzem die Reinigung des Neffelbachs abgeschlossen worden. In der Zeitung heißt es dazu, es dürfte „sich eigentlich erübrigen, nochmals darauf aufmerksam zu machen, daß Schutt und Gerümpel an den dafür vorgesehenen Platz gehören.“ Der Weg von Bergerhausen nach Dorsfeld ist nach Aufbringung einer neuen Schotterdecke auf ein Reststück von 600 Metern nun ebenfalls wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt worden. Auch die Rinnenanlage in Bergerhausen macht zusehends Fortschritte. Damit geht ein alter Wunsch der Anlieger endlich in Erfüllung. Die Anlage des Bürgersteigs und einer Rinne soll nach der letzten Planung vom Haus Glasmacher ab bis zum Anwesen Pingen durchgeführt werden.19

In der letzten Sitzung der laufenden Amtsperiode, Ende Oktober, musste dann festgestellt werden, daß der Ausbau der Bürgersteige und Rinnen in Bergerhausen höhere Kosten verursacht hatte, als planmäßig errechnet worden war. Die Mittel müssen deshalb an anderer Stelle eingespart werden. So bewilligt man der Ortsgruppe des VdK Blatzheim statt eines Zuschusses von 100 DM nur 50 DM. Baron von Loë erklärt sich daraufhin bereit, die fehlenden 50 DM aus eigener Tasche beizusteuern. Amtsdirektor Schweren verliest ein Schreiben der Kreisverwaltung, wonach der Plan der Fluplatzanlage zur Zeit dem Hauptquartier der Atlantikstreitkräfte in Paris zur Entscheidung vorliegt.20

 

1952

Die Zigarrenfabrik Michael Over stellt ihre Produktion ein.

 

November 1952

Bei den diesjährigen Gemeinderatswahlen haben die Kandidaten der CDU die Mehrheit der Stimmen erzielt. Sie erhalten 5 der 9 Ratssitze: Jakob Dohmen (Bergerhausen), Clemens Großmann und Johann Reuter (Blatzheim), Michael Bulig (Dorsfeld) und Johann Färber (Clemenshof). Die SPD verfügt über vier Ratsmitglieder: Johann Senior (Bergerhausen), Johann Esser, Johann Rockstroh und Reiner Senior (Blatzheim) sowie Josef Knopp (Niederbolheim).

Für das Amt des Bürgermeisters stehen die beiden aus Bergerhausen kommenden Kandidaten zur Wahl, wobei, wie die Überlieferung zu berichten weiß, der damals erst 26jährige Jakob Dohmen seinem Parteifreund Johann Reuter wohl zu jung für dieses Amt erschienen ist.

So wird der Sozialdemokrat Johann Senior trotz fehlender Mehrheit seiner Partei mit 5 zu 4 Stimmen in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreter wird mit 7 zu 2 Stimmen Johann Färber gewählt. Bei den Sitzungen des Gemeinderates ist stets auch ein Verwaltungsfachmann vom Amt Kerpen anwesend, und zwar der Amtsdirektor Franz Schweren, der zugleich als Schriftführer fungiert.21

 

Dezember 1952

Alois Steinke wird zu einem der drei Stellvertreter des Knappschaftsältesten (Matthias Krautz, Blatzheim) für den Sprengel 36 der Brühler Knappschaft, bestehend aus den Ortschaften Blatzheim, Buir und Manheim, gewählt.22
Reiner Röder wird zum Beisitzer der Blatzheimer Schulpflegschaft gewählt.23

Zeitungsmeldung unter der Überschrift „Gefahren der Landstraße“: In der Abenddunkelheit wurde ein zwölfjähriger Knabe aus Bergerhausen auf der Straße kurz vor seinem Elternhaus von einem Personenwagen angefahren. Glücklicherweise trug der Junge nur geringfügige Verletzungen davon. Der rücksichtslose Fahrer fuhr nach kurzem Halten weiter, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder sich sonstwie um den Jungen zu kümmern.24

 

        

 

1Auskunft des Kraftfahrers Karl Imhof, Blatzheim

2Sitzungsprotokoll der Gemeindevertretung Blatzheim vom 15.1.1953

3Steffen, Guido „Häuser schwankten, die Wände barsten“, Kölnische Rundschau vom 26.8.1988 sowie Erlebnisbericht Maria Dohmen, die sich ihren dreieinhalb Monate alten Säugling (den Verfasser) schnappte und aus dem wackelnden Haus flüchtete.

4Zeitungsbericht vom 26.5.1951

5Undatierter Zeitungsbericht von Mai/Juni 1951

6vgl. Onnau, Hans Elmar, Festschrift der Bürger-Schützenbruderschaft St. Kunibert 1849 Blatzheim e.V., 1974, S. 67, sowie Zeitungsnotizen vom 26.5., 8.6. und 13.6.1951

7Zeitungsbericht vom 4.7.1951

8Zeitungsbericht vom 7.7.1951

9Ankündigung in der Zeitung vom 25.7.1951

10Zeitungsbericht vom 3.10.1951

11Undatierter Zeitungsbericht aus dem Jahre 1954

12Zeitungsbericht vom 19.11.1951

13Krings, Josef/Harke-Schmidt, Susanne, Höfe und Güter in Kerpen, Kerpen 1990, S. 70

14Zeitungsbericht vom 11.7.1952

15Der Brief wurde vermutlich vom damaligen Bürgermeister Johann Senior verfasst; Durchschrift im Archiv Jakob Dohmen

16Zeitungsbericht vom 6.9.1952

17Zeitungsbericht vom 9.9.1952

18Kölnische Rundschau vom 29.9.1952

19Zeitungsberichte vom 26.9. und 20.10.1952

20Zeitungsbericht vom 21.10.1952

21Sitzungsprotokoll der Gemeindevertretung Blatzheim vom 20.11.1952

22Undatierter Zeitungsbericht, vermutlich Kölnische Rundschau vom 6.12.1952

23Undatierter Zeitungsbericht, vermutlich Kölnische Rundschau aus Dezember 1952

24Undatierter Zeitungsbericht, vermutlich Kölnische Rundschau aus Dezember 1952