1810Die Reutersburg (vormals Scheiffartsburg) wird abgebrochen.1 An der Stelle der früheren Fachwerkvorburg entsteht ein einheitlicher Vierseitenhof, der „Teschenhof“, wobei das neue Wohnhaus, ein zweistöckiger Fachwerkbau mit Satteldach zur Straße hin, in die Nordwestecke eingefügt und der alte Zugang der Vorburg in der Mitte beibehalten wurde. Noch brauchbares Abbruchmaterial der Hauptburg wurde wiederverwendet. Die Hauptburginsel blieb nach dem Abbruch erhalten.2
1813Von September bis November steht ein Komet, mit dem bloßen Auge gut sichtbar, am Himmel über Bergerhausen.3
1814Unsere Gegend wird zum Rückzugsgebiet. Am 17. Januar 1814 ziehen zwei Regimenter Kosaken, 1120 Mann, von Kerpen kommend in Richtung Düren ab. Der Kerpener Pfarrer Johann Franz Heyd (1770-1826) vermerkt dazu in seinen Aufzeichnungen: „Die Kosaken sind wohlgewachsene, starke Leute. Ihre Zierde ist ein langer Bart. Ihre Pferde sind leicht und geschwind und werden ohne Sporen geritten. Ihre Kleidung ist lang und weit, von groben Zeug, welches allerhand Farben und Lappen hat, mit einem ledernen Gürtel zusammengebunden. Ihre Waffen sind eine 12 Fuß lange Lanze, zwei Pistolen, ein Säbel und die Knutpeitsche.“ Man hört von wilden Saufgelagen und Vergewaltigungen. Die Hauswirte werden misshandelt, aber es geschehen keine Plünderungen. Und als ob dies alles nicht schon schlimm genug ist, tritt am 8. Februar4 auch noch der Neffelbach über seine Ufer und überschwemmt die in seinem Bereich liegenden Häuser, Höfe und Flure. Und weiterhin strömt allerlei Kriegsvolk durch unsere Heimat: „Die russischen Truppen, Kosaken, Türken und Baschkieren zogen in großen Haufen auf der hiesigen Landstraße vorbei.“ Am 18. Februar kamen 1500 Mann russische Infanterie, laut Pfarrer Heyd „schmutzige, viehische Kerls, schlimmer als die Kosaken. Den 24. Februarius passierten die ersten schwedischen Truppen, Kavallerie und Infanterie, schöne, wohlgewachsene und höfliche Leute. Die Pferde und Equipage waren ausgesucht. Ihnen folgte am 26. eine Kompanie Jäger zu Fuß und mit Lanzen bewaffnete Kavallerie von der Hansestadt Bremen. Das waren wahre Herrensoldaten. Von nun an passieren Schwedische Infanterie in Menge und unter diesen der Kronprinz Charles Jean Bernadotte.“ Der Feldzug in Frankreich nimmt seinen Fortgang und endet mit Napoleons Niederlage. Nach Einstellung der Kriegshandlungen fluten die Heere der Alliierten zurück. Kosaken und preußische Truppen kampieren in einer Anzahl von 25.000 Mann im Kanton Kerpen. Im Juli führen sächsische Truppen 400 eroberte Geschütze über die Düren-Kölner Landstraße.5
5. April 1815Während Napoleon, aus seiner Verbannung auf Elba entwichen, sich anschickt, sein Reich wiederzugewinnen, nimmt nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses am 5. April 1815 der König von Preußen das linke Rheinufer von Bingen bis Niederland in seinen Besitz.6
1815Die letzten Reste der Krümmelsburg werden abgetragen.7
Oktober 1815In jener Zeit gab es noch (oder wieder?) Wölfe in unserer Gegend. Möglicherweise handelte es sich um Tiere, die urprünglich im Eifel-Ardennen-Raum beheimatet waren und durch die dortigen Kriegshandlungen verscheucht wurden. Jedenfalls schreibt der Kerpener Kantons-Commissär Jungbluth im Oktober 1815 an die Bürgermeister unserer Region: „Da die Wölfe im Kanton Bergheim schon drei Pferde verrissen haben, so haben Seine Hochwohlgeboren der Herr Kreisdirektor den Herrn Kantons-Commissär von Bergheim beauftragt, in den benachbarten Kantonen auf den nämlichen Tag in allen Wäldern und Broichen eine allgemeine Wolfsjagd zu veranstalten.“ „Beamte, Pfarrer, Schullehrer, Küster, Aerzte, Wundärzte, Apotheker und dergleichen auf ihren öffentlichen Posten notwendigen Personen“ brauchten laut amtlicher Verfügung nicht an der gefährlichen Aktion teilzunehmen. Wenige Wochen nach dem Aufruf - an einem Samstagmorgen - sammelten sich die „zur Wolfsjagd verbunden Einwohner“ in ihren Orten. Um acht Uhr geht es los. Die Buirer durchkämmen das damalige Wald- und Sumpfgebiet in Richtung Etzweiler und treiben die Wölfe dann durch die Sindorfer und Heppendorfer „Häu“ bis an die „Mönchs Kaul“. Die Heppendorfer drängen in breiter Front durch die Bürge und die Berrendorfer Haue zur Mönchskaul vor. Mit dem gleichen Ziel brechen die Kerpener und die Blatzheimer (einschließlich der Bergerhausener - versteht sich) auf. Sie suchen die Kerpener, Sindorfer und Blatzheimer Wälder ab und durchkämmen den Bonnert von Heppendorf.8
28. Mai 1816Es scheint, dass die Wölfe im Vorjahr nicht restlos ausgerottet werden konnten. Jedenfalls ruft der landrätliche Commissär am 28. Mai 1816 schon wieder zur Wolfsjagd.
20. April 1816Bergerhausen wird am 20. April 1816 (zusammen mit der ganzen Gemeinde Blatzheim) zum Kreis Bergheim geschlagen, der aus den ehemaligen französischen Kantonen Bergheim und Kerpen gebildet wird.9 Auf 20 Jahre napoleonische Herrschaft folgen 131 Jahre „Preußens Gloria“. Unsere Bevölkerung kann sich mit diesen neuen Gegebenheiten zunächst nicht anfreunden. Man betrachtet Preußen als fremdes Volk10 und will insbesondere nicht auf die Freiheiten und das neuzeitliche Recht, das die Franzosen hinterlassen hatten, verzichten. Das französische Recht, das nach 1815 als „rheinisches Recht“ bezeichnet wird, war fortschrittlicher als das preußische. Im rheinischen Recht leben die Grundgedanken der französischen Revolution, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, fort, während das preußische Recht, insbesondere das Allgemeine Landrecht, den Geist des aufgeklärten Absolutismus atmet. Das preußische Recht behandelt die höheren und niederen Stände ungleich und gestattet beispielsweise den adligen Gutsherren noch, ihre „Unterthanen“ bei Faulheit oder Widerspenstigkeit körperlich zu züchtigen oder bis zu zwei Tagen einzusperren.11 Der Bürgermeister der Gemeinde Blatzheim (bis 1821) heißt Walram Breuer und wohnt in Bergerhausen.12 |
|||
|
|
|||
25. März 1824Bernhard Tesch, der Halbwinner der Scheiffartsburg, heiratet zu Blatzheim Caecilia Commer.13 Die am 5. Januar 1800 zu Giffelsberg geborene Tochter14 von Peter Commer (* 26.12.1769 + 21.12.1819) und dessen erster Ehefrau Anna Katharina Mundt (* 1772 + 25.01.1809) brachte den Hof Giffelsberg in die Ehe ein, der ihr durch ihre Stiefmutter Anna Sibylla Keutmann übertragen worden war. |
|||
|
Der ursprünglich zum Blatzheimer Cisterzienserinnenkloster gehörende Hof wurde vermutlich um 1245 gegründet. Der Name dürfte sich von „Gevelsberg“ ableiten, dem Namen eines im kölnischen Westfalen (bei Wuppertal) gelegenen Klosters, aus dem seinerzeit Nonnen nach Blatzheim gekommen waren. Nachdem der Klosterhof von einem großen Brand verwüstet worden war, wurde er vermutlich um 1500 als Diensthof des Kölner Erzbischofs wieder aufgebaut. Nach der Säkularisierung des Klosters ging der Besitz am 9. Juni 1802 auf die französischen Besatzer über, wurde nach 1805 von der französischen Domänenverwaltung versteigert und von Peter Commer, dem Sohn des letzten Klosterhalfen Johann Commer und dessen Ehefrau Sophia Watloe, gekauft. |
|
||
|
Zuvor, im Jahre 1804, hatten Peter Commer und Michael Bergerhausen (+ 1828), Halfe des Hofes Onnau und Käufer der säkularisierten Klostermühle bereits gemeinsam 42,375 Hektar enteignetes Klosterland zu Blatzheim erstanden.16 |
|||
|
|
|||
1825Als die Müllersgattin Sophia Scheben 1825 im Alter von 80 Jahren starb, war ihr Mann bereits tot.17 Es wird vermutet, dass ihr Sohn Johann Wilhelm, schon 1806 als Müller bezeichnet, die Nachfolge seiner Eltern als Pächter der Burgmühle angetreten hat. Nach 1825 wird am Teschenhof der früher Haupt- und Vorburg trennende Mittelgraben verschüttet und mit den südlichen Hofgebäuden, darunter in der Südostecke dem Kuhstall, besetzt. Der große umlaufende Wassergraben bleibt dem Hof mit dem alten Hauptburgplatz der Scheiffartsburg als Baumgarten erhalten.18
1829Clemens August von Leerodt stirbt unverheiratet und ohne leibliche Erben am 12. April 1829 zu Aachen. Damit wechselt der Krümmelshof wieder einmal den Besitzer. Wie aus den vorgenannten Darstellungen bereits zu ersehen war, haben die Freiherren von Leerodt den Bergerhausener Krümmelshof selbst nicht bewohnt, sondern ließen ihn von Pächtern oder Halfen bewirtschaften. In den Pachtkontrakten des 18. Jahrhunderts ist vom Krümmels- oder Leerodtshof („Villa Leerodt“ oder „Villa Lehrodana“) die Rede.19
17. Juli 1830Augusta Freifräulein von dem Bongart, im Jahre 1803 geborene Tochter des Freiherrn Franz Joseph von dem Bongart,20 erhält bei ihrer Vermählung am 17. Juli 1830 mit dem Freiherrn Clemens August von Waldbott-Bassenheim-Bornheim als Heirathsgut von ihrem Vater, dem Freiherrn Ferdinand von dem Bongart die Bergerhausener Bongartsburg, welche seit dem Wegzug des Hugo Heinrich von dem Bongart nach Paffendorf in der Mitte des vorigen Jahrhunderts in Verfall geraten war.21 Freifrau Augusta wird die letzte aus dem Geschlecht derer von Bongart auf Burg Bergerhausen sein. Ihr Gemahl, der am 21. Juni 1803 zu Brenig22 geborene Freiherr Clemens ist der Sohn des Freiherrn Maximilian Friedrich auf Bornheim (21.6.1763 – 7.3.1813)23 und der Maria Freiin von Guttenberg-Steinenhaus und gehört einem ursprünglich aus Flandern stammenden Geschlecht an, das bereits im 12. Jahrhundert am Rhein ansässig gewesen sein soll. Freiherr Clemens von Waldbott-Bassenheim lässt die alte Burg in den folgenden Jahren wieder in wohnlichen Stand setzen. Die Wirtschaftsgebäude der Vorburg werden ausgebaut, die der Vorburg zugewandte Hauptfront der Hochburg verändert (u.a.. Vergrößerung der Fenster, Anbringung von antikischen männlichen und weiblichen Büsten in den oberen Giebeln) und der Westflügel hinzugefügt. Außerdem wird das Areal des Gutes durch Ankäufe vergrößert die Umgebung durch geschmackvolle Gartenanlagen verschönert.24
Im Rahmen der Umbaumaßnahmen ist auch der kleinere Batterieturm an der Westseite der Burg abgebrochen worden. Die alte Ringmauer ist bereits zu einem früheren Zeitpunkt abgetragen worden. Mit dem weitgehenden Wegfall der militärischen Teile hat die Burganlage entscheidende Wesenszüge verloren, die sie bis dahin zu einer Besonderheit unter den rheinischen Burgen gemacht hat.25 Obwohl man in Bergerhausen auch später noch ausschließlich von „der Burg“ spricht, ist es durchaus sinnvoll, vom Zeitpunkt der Umgestaltungsmaßnahmen an von „Schloß Bergerhausen“ zu sprechen.
8. August 1830Friedrich Curtius verstirbt zu Bergerhausen. Er war der 1746 in Geilrath geborene Sohn des Rütger Curtius und der Maria Vaessen, Tochter des 1747 verstorbenen Blatzheimer Schöffen und Statthalters Ferdinand Vaessen. Ursprünglich war Curtius Halfe des Marienforster Hofes zu Geilrath und letzter Zehnthalfe zu Blatzheim. Die Zehntscheune lag in Bergerhausen, wo die Köln-Dürener und die Lechenich-Bergheimer Straße sich kreuzen, am Weg nach Geilrath (später Hof der Familie Hoch). Dieses Anwesen wird noch bis weit ins zwanzigste Jahrhundert hinein „An Geelrode“ genannt. Als der Geilrather Hof in preußischer Zeit als Domänengut verkauft wurde, musste Friedrich Curtius 1822 den Hof verlassen. Er ging zunächst auf den Fronhof nach Froitzheim (bei Vettweiß), dessen Miterbin seine 1821 verstorbene Frau Katharina Scheper aus Lechenich war, und kehrte später nach Bergerhausen zurück, wo er dann auf dem Anwesen „An Geelrode“ saß und eigenen Boden bebaute.26 |
|||
|
|
|
An die späteren Bewohner des Anwesens "An Geelrode" erinnert eine Gedenkinschrift an dem an der Hauptstraße/Ecke Abzweigung nach Dorsfeld und Geilrath stehenden Steinkreuz: Zum frommen Andenken an die hochachtbaren Eheleute Theodor Hoch, geb. 22. März 1806, gest. 3. Dez. 1894. A. Catharina Hoch geb. Curtius, geb. zu Geilrath 25. Jan. 1811, gest. 17. April 1889. Agnes Hoch geb. 24. Juli 1837, gest. 27. Oct. 1870. R.I.P. |
|
|
Für das Jahr 1830 ist der Abbruch des kleineren der beiden Dorsfelder Höfe vermerkt.27 |
|||
|
|
|||
1833
|
|
Johann Peter Dethier beschreibt in seinen Beiträgen zur vaterländischen Geschichten im Landkreis Bergheim den Umbau der Burganlagen: :28 |
|
|
„Eines der ältesten und berühmtesten Rittersitze des Kreises ist die dem Herrn von Paffendorf gehörige Burg zu Bergerhausen. Fast ganz eingefallen, ward dieses schöne Denkmal der Vorzeit im antiken Stil im Jahre 1829 wieder hergestellt, und zu einer angenehmen Wohnung wieder eingerichtet.“ |
|
|
|
|
|
|
An anderer Stelle vermerkt Dethier, dass beim Wiederaufbau des Schlosses die im Jahre 1501 erwähnte Kapelle vernichtet wird und der damals erteilte päpstliche Ablass nun nicht mehr zu gewinnen sei.29 |
|
|
Der Maler Ferdinand Müller aus Blatzheim (10.5.1817 - 18.2.1894), ein Freund und Weggefährte Adolf Kolpings, fertigte um die Mitte des 19. Jahrhunderts eine Lithographie der Burganlage seines Förderers, dem Freiherrn von Waldbott-Bassenheim-Bornheim an. Darauf sind die Gebäude so dargestellt, wie sie in einer relativ frühen Phase der sich insgesamt über Jahrzehnte erstreckenden Um- und Ausbaumaßnahmen ausgesehen haben. Durch Klicken auf die nebenstehende Grafik erhalten Sie eine größere farbige Darstellung der Burgansicht. |
|
||
|
Die kleineren Bauern jener Zeit können von Maßnahmen zur Verschönerung des Wohnumfeldes vermutlich nur träumen. Laut Commer sind unsere Bauernhäuser in den 30er und 40er Jahren sehr einfach eingerichtet. Er hat im Jahre 1925 über diese Zeit folgendes berichtet30: „Durch die in zwei Teile geteilte Haustüre, deren unterer Teil die ‚Jedder’ hieß, trat man, nachdem man vorher sich durch Klopfen mittels eines auf der Türe befindlichen Klopfers angemeldet hatte, in den geräumigen Hausflur, der zum gewöhnlichen Aufenthalt des Bauern und seines Gesindes diente. In der Ecke war ein gemauerter Herd mit offenem Feuer, welches meist mittels Scheitholz und Schanzen, oder auch durch in Türnich geholte ‚Klütten’ (in Eimern geformte Klöße aus Braunkohlenstaub) genährt wurde. |
|||
|
|
|
Über dem Feuer war ein weit ausladender Rauchfang, ähnlich einer Schmiedeesse, durch welchen der Rauch abzog. Oben hingen in dem weiten Kamine die zu räuchernden Würste und Schinken. Zum Kochen der Speisen dienten eiserne Töpfe, welche an einen großen eisernen Aufhänger, der mit Zacken zum Höher- und Tieferhängen der Töpfe versehen war, angehakt wurden. Diese Aufhängevorrichtung, welche äußerlich viel Ähnlichkeit mit den großen Zugsägen der Zimmerleute hatte, nannte man ‚Hiel’. Manchmal war dieser schön verziert, mit Jahreszahlen und den Initialen der Namen des Vorfahren und seines Eheweibes, der das Instrument, oft hundert und mehr Jahre zurückliegend, hatte anfertigen lassen. |
|
|
Wollte das Feuer nicht brennen, oder wurde es aus der Asche neu angefacht, so bedient man sich eines langen Blasrohres, genannt ‚Blieser’, eine Bezeichnung, die sich später auf das Feuergewehr übertrug, namentlich bei alten Wildererwaffen. Zum Braten der Würste diente ein mit einem Handgriff versehener Rost. Rings um den Herd lief ‚das Schottelbrett’, auf welchem manchmal alte Zinn und Kupfersachen standen, welche wohl meistens der Metallnot des Weltkrieges zum Opfer fielen. In der Mitte des Raumes stand ein schwerer eichener Tisch, nebst Bänken an jeder Seite, diese vielfach zum Aufhängen an der Wand, bei Nichtbenutzung, eingerichtet. Aufgetischt wurden die kräftigen Speisen in Schüsseln aus Frechener Ton, für je 4 Mann eine Kumpe. Gegessen wurde lediglich mit dem Löffel direkt aus der Schüssel. Zum Schneiden und Vorlegen des Speckes dienten lange blankgescheuerte Tannenbretter, welche vor dem Essenden unmittelbar auf dem Tische lagen. Der Meisterknecht schnitt das kräftige, im Backes selbstgebackene, Schwarzbrot, wobei er sich einer Armkrücke aus Eisen, die das Brotmesser führte bediente. Morgens gab es einen steifen Brei aus Mehl und Milch gekocht, mit Schwarzbrotbrocken. Da damals die schweren Arbeiten in der Landwirtschaft, wie das Mähen und Binden des Getreides, sowie das Dreschen desselben mittels Flegels nach Malterzahl, alles mit der Hand gemacht werden musste, gab es gesegneten Hunger, und oft füllte die Küchenmagd oder der ‚Bonnes’ (Kleinmagd) die Kumpen zum zweiten und wiederholten male. Dabei hatte der ‚Halfer’ seine Freude, wenn er sah, dass alle gehörig einhieben. Vor dem Essen wurde gemeinsam laut gebetet, ebenfalls in der Fastenzeit der Rosenkranz, was allerdings manchmal recht mechanisch herging, besonders das ‚B tt frons’ bei der Litanei. In der Ernte gab es ‚Beubier’, ein bekömmliches, dünnes Bier, welches auf einigen Gütern selbst gebraut wurde. Der Karneval (Fastelovend) gab Anlass zu mancherlei Scherzen. Sehr beliebt war der ‚Äezebär’ (Erbsenbär). Hierbei wurde einer der ‚Enke’ (Kleinknechte) völlig in Erbsenstroh eingewickelt und, einen derben Prügel im Nacken, von dem Bärenleiter an einem Strohseile geleitet, wobei die tollsten Sprünge ausgeführt wurden. Die Kinder vergnügten sich mit dem ‚Rommelspott’. Dieses war ein Topf, der oben mit einer Schweinsblase oder Haut einer Schweinelünte (Schweineniere) bespannt war, in welcher ein Strohhalm festgebunden, steil nach oben stand. Durch Anstreichen des Strohhalmes mit zwei durch Speichel angefeuchtete Finger gab die Vorrichtung einen Ton von sich, ähnlich dem Quaken der Unken. Dabei sangen die Kleinen das alte Lied von der ‚goot Möhn, die en de Kammer gohn soll, öm get zesamme ze maache’. Am ersten Mai holte man im Walde eine Birke, welche geputzt auf dem Marktplatze aufgestellt wurde. Unbeliebten Mädchen streute man Häcksel, verehrten Schönen nagelte man einen Birkenzweig ans Fenster. Teilweise hat sich dieser Brauch noch in unsere sich so hoch kultiviert dünkende Zeit hinübergerettet. Im Denken der Kinder spielte der ‚Heilige Mann’, St. Nikolaus, eine große Rolle von altersher. Am Nikolaustage selbst wurden ‚Heilige Männer’ in den unglaublichsten Verkleidungen herausgeputzt, die dann begleitet von ‚Hans Muff’, von Haus zu Haus zogen, um die Kleinen zu beschenken oder ihnen auch nur eine Rute zu bringen, welch’ letztere jahresüber hinter den Spiegel gesteckt wurde. Der Brauch, einen Weihnachtsbaum zu zieren, ist hier nicht bodenständig, sondern erst in den 70er Jahren (des neunzehnten Jahrhunderts) entstanden. Zu Neujahr erhielten die Knechte früher einen langen Stutten aus Graubrot, der an den Enden hörnerförmig ausgezogen war, daher der Ausdruck noch jetzt: ‚Du Rögge Neujohr’ für lang aufgeschossene Jungens. Zu ‚Poësch’ (Passah, Ostern) wurden Ostereier gefärbt und zwar mittels Zwiebelschalen und Gras oder Kaffeesatz, ein Brauch, der jetzt noch besteht, allerdings mittels moderner Teerfarben. Gläubig steckte man die Palmzweige, welche Palmsonntag geweiht waren, an die Haus- und Stalltüren sowie auf die Felder, zur Abwehr alles Bösen. Auf Kreuzweihe wurde der Krautwisch, welcher unbedingt aus neun verschiedenen Kräutern, wie Blotsknöpp, Bletzkäetze, Hergottsnäl, Sparges, Wermöt, Hafer, Donnekätze, Latzieblader und Bettstrüh, als Zierrat wurde eine Sonnenblume oder Dahlie beigegeben, bestehen musste, geweiht, welche Sitte wohl zum Teile noch erhalten. Unsere Wälder und Felder bargen stets einen guten Bestand an Wild: Rehe, Hasen, Rebhühner, Kaninchen, Fuchs und Dachs, wozu noch später der Fasan trat. Vereinzelt kommt Hirsch, Sau und Birkwild als Wechselwild vor. In früherer Zeit war der Bestand an Hirschwild im Bürgewald ein großer. Von recht tüchtigen Nimroden weiß die Überlieferung zu berichten, legitimen mit Jagdschein und nicht minder tüchtigen Freischützen, hier ‚Ströpper’ genannt.“ |
|||
|
|
|
|
|
|
Waschtag - Aufgenommen am 14.7.2001 im Rheinischen Freilichtmuseum Kommern |
|||
|
|
|||
|
Lesen Sie auch: Der Strohwisch - Verbotszeichen aus Stroh von Dietmar Kinder, Heppendorf:
|
|||
|
„Zwischen Kerpen und Bergerhausen trafen Höchstdieselben eine Abtheilung der Häuslinge aus der Provinzial-Arbeitsanstalt zu Brauweiler, an dem Dürener Chausseebau beschäftigt, nebst ihrem Direktor, Herrn Hofrath Riestelhueber, welcher die Ehre hatte, Se. Königl. Hoheit bis durch Blatzheim zu begleiten und die von Höchstdemselben über das Institut gestellten Fragen zu beantworten. Hinter Blatzheim, da, wo die an der Chaussee beschäftigten Brauweiler-Häuslinge ihre Wohnung aufgeschlagen, hatten dieselben aus grünen Zweigen eine Ehrenpforte errichtet. Dort war wiederum der Königl. Ober-Regierungsrath Herr v. Gossen angelangt und eine unübersehbare Volksmenge vorhanden. Hinter der Ehrenpforte befanden sich die auf militairische Art gekleideten Knaben der Brauweiler Anstalt, in Reih und Glied mit ihren, mit dem preußischen Fähnlein versehenen Lanzen aufgestellt. Es wurde ihnen das Glück zu Theil, zweimal vor Sr. Königl. Hoheit vorbei zu marschiren, welches mit Präcision ausgeführt wurde. Höchstdieselben geruhten, ein lebhaftes Interesse an diesem angehenden Militair zu nehmen und sowohl über ihre Haltung, als auch über ihre vortreffliche, aus Blase-Instrumenten bestehende Musik, dem Herrn Direktor Riestelhueber zu erkennen zu geben.“32 |
![]() |
||
|
Aus jenen Tagen dürfte ein Ratschlag stammen, den man Fuhrleuten gab, die nach Köln zu fahren hatten: „Jank lans Kerpe, loof durch Mödroth, ävver hööt dich füer Grievroth“. Das spielte nicht auf die Wesensart der jeweiligen Bewohner an, sondern deutete nur die Gegebenheiten des Straßenverlaufs der Chaussee nach Köln an: Umgehe Kerpen (nämlich auf der alten Landstraße, die nördlich an Kerpen vorbeilief), gehe durch Mödrath (neben dem Fuhrwerk, um den Zugtieren den Vorgebirgsanstieg in Alt-Mödrath zu erleichtern) und sei auf der Hut auf dem unsicheren Waldweg über die Höhe nach Alt-Grefrath zu.33 Eine kleine Auswahl von Transportmitteln aus unserer Region zeigt die Sammlung Pfeiffer Horrem >
1836Der königlich preußische Landrat Graf Beissel von Gymnich hatte im Vorjahr eine „Feuerordnung für den Kreis Bergheim“ erlassen. „Um bei dem Ausbruche eines Feuers der schleunigsten Hülfe versichert zu sein, sowie zur zweckmäßigen Leitung der Löschanstalten und der Maßregeln für die Rettung der Menschen und des Eigenthums, soll bei jeder Gemeindefeuerspritze ein Brandkorps errichtet werden.“ Diese Vorschrift wird vom Blatzheimer Bürgermeister Matthias Rey umgehend befolgt. Am 27. Februar 1836 werden für die Dörfer Blatzheim, Bergerhausen und Niederbolheim drei Brandkorps gebildet. Das Bergerhausener Korps besteht aus 18 Mann. Chef der Feuerwacht- oder Rettungs-Companie von Bergerhausen ist der Burgherr (und spätere Bürgermeister) Clemens Freiherr Waldbott von Bornheim. Die technische Ausrüstung besteht aus Leitern, Haken und Eimern. Bei größeren Bränden muß die Blatzheimer Spritze anrücken.34
1837Auf dem Krümmelshof wird den Eheleuten Vorage eine Tochter geboren: Josepha Hubertina Vorage.35 Nachdem von 1821 bis 1837 Matthias Rey aus Buir Bürgermeister der Gemeinde Blatzheim war, geht dieses Amt jetzt wieder an einen Bürger aus Bergerhausen. Bis zum 9.6.1845 wird Freiherr Clemens von Waldbott-Bornheim das Amt des Bürgermeisters ausüben.36
1840Der Gutsbesitzer Peter Josef Vorage, geb. 11. Juni 1789 in Kerkrade/Holland, kauft den Krümmelshof mitsamt, was in den Hof gehört, von dem Kölner Kaufmann Franz Olbers und seiner Frau Maria Anna Klementine Freiin von Manteuffel. Vorage ist verheiratet mit Elisabeth Herfs aus Heinsberg.
1841Eröffnung der an Dorsfeld und Geilrath vorbeilaufenden Bahnlinie Köln-Aachen. Horrem und Buir bekommen einen Bahnhof.37 Clemens von Waldbott-Bassenheim hat einen nicht unerheblichen Anteil an der Beschaffung der benötigten Eisenbahnschwellen. Vergeblich versucht er zu erreichen, dass die Bahnlinie direkt Blatzheim tangiert und der Ort einen Bahnhof bekommt.38 Das auf der Westseite des Teschenhofs gelegene Backhaus wird erneuert.39 Der Krümmelsburg genannte Hof besteht Anfang der vierziger Jahre aus Wohnung nebst Ökonomiegebäuden, Garten, Baumgarten, Wiesen und Ackerland von rund 248 Morgen Magdeburger Maßes (das sind preußische Morgen zu je 25,52 Ar) sowie aus acht Gewälden Holz im Blatzheim-Manheimer Erbwald.40
5. März 1841In Blatzheim gibt es seit 1805 ein zweiklassiges Gemeindeschulhaus. Es steht an der Stelle des alten Gemeindeamtes an der Hauptstraße. Der Schulbetrieb wird im wesentlichen von der Kirche getragen. Im Jahre 1925 war im preußischen Rheinland die Schulpflicht eingeführt worden. Das brachte für die meisten Eltern Probleme mit sich, denn die Kinder waren in jener Zeit unentbehrliche Arbeitskräfte. Deshalb nahm man es auch nicht so genau mit der Schulpflicht. Hans Elmar Onnau widmet dem Thema Schule in jener Zeit ein eigenes Kapitel in seinem Buch „Aus der Geschichte des Kirchspiels und Gerichts Blatzheim“41. Aus diesem Buch sei hier lediglich ein Brief des Blatzheimer Bürgermeisters, Freiherr von Waldbott-Bornheim42 vom 5. März 1841 zitiert, der uns interessante Einblicke in die Denkweise jener Zeit im allgemeinen und des Bergerhausener Freiherrn im besonderen gibt. Der Brief, in dem er nicht nur einen sorgfältig ausgewählten Lehrer für Blatzheim verlangt, sondern auch eine Knaben- und Mädchenschule in Vorschlag bringt, ist an den geistlichen Regierungs- und Schulrat Dr. Schweitzer in Köln gerichtet: „Im Allgemeinen erlaube ich mir die Bemerkung, dass überhaupt wohl die Kandidaten des Lehrfachs für die Elementarschulen auf dem Lande meistens ihren Beruf verkennen und vielleicht gerade die in Brühl gebildeten etwas zu abschweifende Ideen ihres Berufes in die Praxis mit hinein bringen. Wenn ich nicht irre, so wird immer die Ansicht vertreten, sie seien die Bildner des Volkes. Wohl dem, der diese Ideen richtig faßt und in seiner Praxis die Bildung der Dorfjugend zu geben weiß, welcher formt, das heißt die Kinder für den Stand im Staate erzieht, welche anzugedeien ihr Beruf ist. Dorfschüler sollen aber Tagelöhner, geringe Ackersleute, Handwerker und in kleiner Ausnahme Halbwinner, oder größere Gutsbesitzer werden, moralisch gut, schlichte, einfache Leute müssen demnach erzogen werden. Neigt der Lehrer selbst aber zu einem pedantischen, kritisierenden und schwadronierenden Wesen, so gibt es eine Generation Schwadroneurs, die um so gefährlicher wird als mit ihrem halben Wissen so viele einseitige Ansichten als Köpfe entstehen werden. Ein übergebildeter Landmann mit halbem Wissen und Sucht zum Kritisieren ist eine wahre Pest im Staate. Den lokalen Zustand Blatzheims betreffend, so neigt der Ort leider unter Männern zum Schwadronieren und die Frauen zur Putzsucht über ihren Stand und Gebühr. Den Grund dürfte ich wohl in viel früheren Umständen erkennen, es würde mich aber zu weit führen, sie auseinander zu setzen. Dann die Schule belangend, ist das nicht Wirken früherer Pfarrer, das verkehrte Wirken des nur zu lange fungierenden Lehrers Bernards noch lange nicht wieder gut gemacht und nun dazu das zweimalige Unglück unmoralische Lehrer zu haben! Die sorgfältigste Auswahl eines Lehrers ist daher für Blatzheim dringendes Bedürfnis. Ceterio paribus würde ich einem geheirateten Manne den Vorzug geben. Jedenfalls muß er aber mehr Erzieher als Lehrer sein und ersteres ebensoviel durch Beispiel als Unterricht. Eine andere Frage ist, die sehr wichtig ist, ist die, ob es nicht zweckmäßig sei, statt zweier Lehrer, einen solchen und eine Lehrerin anzustellen. Im allgemeinen und in der Theorie bin ich mir nur vollkommen einig, dass letzteres den Vorzug habe, denn abgesehen von den Vorteilen, die Mädchen in weiblichen Handarbeiten unterweisen zu können, so halte ich es auch eine Unmöglichkeit, dass ein Mann ein Mädchen erziehe. dass diese aber gerade recht passend erzogen werden, wirkt auf die fortschreitende moralische Bildung des Volkes mit mehr als die Erziehung der Knaben; die Mutter behält ja doch - selbst bis zu dem Alter, wo die Kinder aufhören schutzpflichtig zu sein - die meiste Einwirkung auf selbe, ja der Tagelöhner, Ackersmann und Handwerker muß die Kinder beinah ausschließlich der Mutter überlassen und selbst für die Nahrung der Familie auswärts sorgen. Wie wichtig also eine Generation Hausfrauen zu erziehen, die selbst Erzieherinnen ihrer Kinder werden. In der Praxis aber wird behauptet, und namentlich in Blatzheim, die Lehrerin selbst, ich möchte beinah sagen, keine vollkommene Person, so scheitert die Sache noch viel leichter, wird durch sie als durch einen Lehrer Ärgernis entstehen, neigt sie zur Putzsucht, taugt sie wieder gar nicht, hat sie kein ordentlich standhaftes Betragen, so kommt bei dem unvermeidlichen Umgange mit dem Pfarrer dieser mitsamt der Lehrerin ins Gerede, und durch nichtssagende Kleinigkeiten und durch böse Zungen verdreht und Bosheit Einzelner wird statt Gutes hervorzurufen alles noch viel schlimmer.“
1848Als 1848 in Deutschland die Republik ausgerufen wurde, sang man im Kirchspiel Blatzheim „vivat, vivat Republique, jezz semme de Preuße quitt“. In den Februar dieses denkwürdigen Jahres fällt die Gründung einer aus 146 Mann bestehenden Bürgerwehr in der Gemeinde Blatzheim. In § 1 der Statuten vom 1. März 1848 heißt es: „Dieselbe hat den Zweck, Personen und Eigentum zu schützen und ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten, und sie schreitet ein, wenn das eine oder andere gefährdet ist.“ Zur Ausrüstung werden 140 Feuergewehre und 30 Kavalleriesäbel gefordert. Am 28. Juli erhält der Bürgermeister durch Landrat Raitz von Frentz die Mitteilung, dass die Wehr seitens der Regierung genehmigt ist. Wie alle übrigen wird auch die Blatzheimer Bürgerwehr zum Ende des Jahres wieder aufgelöst.43 Die Garde führte, wie alle Bürgerwehren, eine schwarz-rot-goldene Fahne. Das Kommando in Bergerhausen übernimmt der Gastwirt Josef Brabender. Sonntagnachmittags wurden die in der Führung einer Waffe unkundigen ausgebildet, einmal im Monat schloss sich die gesamte Bürgerwehr diesen Übungen an. Als Schießplatz diente eine Wiese hinter dem Haus des Bürgerwehrhauptmannes Bernhard Hochscheid (links neben dem Hofgut Wilhelm Noe) zwischen Bergerhausen und Blatzheim „zwischen dem Echele Böschche on de Baach“.44 Bei der sozialen und politischen Revolution von 1848 „war man wohl in unserem Orte nach Ansicht der preußischen Regierung etwas zu begeistert gewesen“, schreibt Commer, „denn die Gemeinde Blatzheim erhielt für ein ganzes Jahr lang eine Eskadron Ulanen als Zwangseinquartierung.“45 Grund dafür war das verwegene Auftreten des Schützenvereins. Der Schützenvorstand hatte seine Möglichkeiten wohl ein wenig überschätzt und eine durchziehende preußische Artillerie-Einheit kurzerhand aufgefordert, die Waffen abzugeben.46
1849Nachdem die Bürgerwehr aufgelöst war, gründet sich am 1. Juni 1849 in Blatzheim ein national gesinnter „Freier Bürgerverein“, dem direkten Vorläufer der späteren Bürger-Schützenbruderschaft St. Kunibert 1849 Blatzheim e.V. Zu den Bergerhausener Gründungsmitgliedern gehören Wilhelm P. Kratz sowie die Gutsbesitzer Eheleute Anton Kratz und Maria Sibilla Zilken.47 |
|||
|
1Dethier, Johann Peter, Beiträge zur vaterländischen Geschichte des Landkreises Bergheim, Köln, 1833, S. 71; kritischer Kommentar dazu von Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 264 2Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 260 3Schneider, Philipp, Als Kolping zu Kerpen in der Wiege lag, Kerpener Heimatblätter, Heft 1/1965, S. 110 4Eilbrief des Kerpener Bürgermeisters vom 8.2.1814 an den Kölner Stadtkommandanten in Kerpener Heimatblätter 3/1965, S. 162 5Schneider, Philipp, Als Kolping zu Kerpen in der Wiege lag, Kerpener Heimatblätter, Heft 1/1965, S. 110 6Stommel, Karl, Das Gericht Blatzheim im kurkölnischen Amte Lechenich, Kerpener Heimatblätter, Heft 2/1965, S. 143 7Schläger, Heinrich, Festschrift zum 40jährigen Bestehen des SV Blatzheim, 1968 8Steffen, Guido in der Kölnischen Rundschau vom 28.11.1985 9Stommel, Karl, Das Gericht Blatzheim im kurkölnischen Amte Lechenich, Kerpener Heimatblätter, Heft 2/1965, S. 143; Höhner, Hans, Einzelbilder aus der französischen Zeit unserer Heimat, Kerpener Heimatblätter, Heft 3/1966, S. 231 10Commer, Alfons, Efeuranken – Beiträge zur Geschichte Blatzheims im Festbuch zum 50-jährigen Jubel-Feste des Männergesangvereins „Eintracht“ Blatzheim, 1925 11Kasper, Wolfram, Aus den unveröffentlichten Memoiren von Wilhelm Marx, Juni 1983 in Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Kreises Bergheim 12Otto Graf Beissel, Der Kreis Bergheim, seine Verwaltung und wirtschaftliche Entwicklung 1887-98 13Stadtarchiv Kerpen, Heiratsregister Blatzheim, 1824, Urk. 2, nach Onnau, Hans Elmar, Der ehemalige Blatzheimer Klosterhof Giffelsberg, Kerpener Heimatblätter 2/2006, S. 42 14Stadtarchiv Kerpen, Geburtsregister Blatzheim, 1800, Urk. 15, nach Onnau, Hans Elmar, Der ehemalige Blatzheimer Klosterhof Giffelsberg, Kerpener Heimatblätter 2/2006, S. 42 15Historisches Archiv der Stadt Köln, Karten aus Düsseldorf, 2/3, Ausschnitt nach Onnau, Hans Elmar, Der ehemalige Blatzheimer Klosterhof Giffelsberg, Kerpener Heimatblätter 2/2006, S. 35 16Onnau, Hans Elmar, Der ehemalige Blatzheimer Klosterhof Giffelsberg, Kerpener Heimatblätter 2/2006, mit weiteren Angaben 17Stadtarchiv Kerpen, Standesregister Blatzheim, Sterbeurkunden 1825 in Krings, Josef/Harke-Schmidt, Susanne, Mühlen an Neffel und Erft, Kerpen 1997, S. 133 18Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 260 19Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 273 20Clemen, Paul, Die Kunstdenkmäler des Kreises Bergheim, 1899, Nachdruck in Kerpener Heimatblätter 1-2/1977, S. 93; vgl. auch Krings, Josef/Harke-Schmidt, Susanne, Kerpener Wasserburgen, Kerpen 1989, S. 16 21Text zu einem Kunstdruck der Burg Bergerhausen aus dem 19. Jhdt., Verlag Alexander Duncker, Königlicher Hofbuchhändler in Berlin im Besitz des Verfassers 22Auskunft Torunsky, Dr. Vera, Archivberatungsstelle Rheinland, an Krings, Josef/Harke-Schmidt, Susanne, Kerpener Wasserburgen, Kerpen 1989, S. 17 23Kneschke, E.H., Neues Allgemeines Deutsches Adelslexikon, Leipzig 1863, Nachdruck Hildesheim/New York 1973, S. 555 nach Krings, Josef/Harke-Schmidt, Susanne, Kerpener Wasserburgen, Kerpen 1989, S. 16 24vgl. Duncker a.a.O.; Meynen a.a.O. 25vgl. Onnau, Hans Elmar, Der Batterieturm der Burg Bergerhausen aus dem 16. Jahrhundert, Kerpener Heimatblätter 3/1997, S. 169
26Onnau,
Hans Elmar, Aus der Geschichte des Kirchspiels und Gerichts
Blatzheim, Abschnitt Das Blatzheimer Missionskreuz, Kerpen 1994,
Seite 118 27Dethier, Johann Peter, Beiträge zur vaterländischen Geschichte des Landkreises Bergheim, Köln, 1833, S. 71 28Dethier, Johann Peter, Beiträge zur vaterländischen Geschichte des Landkreises Bergheim, Köln, 1833, S. 73 29Dethier, Johann Peter, Beiträge zur vaterländischen Geschichte des Landkreises Bergheim, Köln, 1833, S. 74 30Commer, Alfons, Efeuranken – Beiträge zur Geschichte Blatzheims im Festbuch zum 50-jährigen Jubel-Feste des Männergesangvereins „Eintracht“ Blatzheim, 1925 31Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und v. Müffling 1803-1820, Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, XII – 2. Abteilung – Neue Folge, Hrsg.: Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen, 1970 32Hemmersbach, Fritz, Die „Häuslinge“ aus Brauweiler bauten 1933 Dürener Chaussee, Kölnische Rundschau vom 17.7.1985. Die Jahreszahl 1833 („Köln-Dürener Bezirksstraße, 1833“) ist auch in dem am Straßenrand bei Langenich stehenden Meilenstein eingemeißelt. Alfons Commer datiert den Chausseebau in seinen „Efeuranken“ auf 1839; Ohm-Verbeek geben in „Denkmäler des Kreisen Bergheim“ (Bd. 2, 1971, Seite 104) die Jahreszahl 1855 an. 33vgl. Höhner, Hans, Einzelbilder aus der französischen Zeit unserer Heimat, Kerpener Heimatblätter 1/1966, S. 189 34Krings, Josef/Harke-Schmidt, Susanne, Feuer und Flamme – Zur Geschichte der Kerpener Feuerwehren,Kerpen 1995, S. 63 35Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 275 36Otto Graf Beissel, Der Kreis Bergheim, seine Verwaltung und wirtschaftliche Entwicklung 1887-98 37www.stadt-kerpen.de 38vgl. Krings, Josef/Harke-Schmidt, Susanne, Kerpener Wasserburgen, Kerpen 1989, S. 22, wo allerdings die Rede von der Bahnlinie Oberbolheim-Frechen ist. Es bliebt offen, ob ein Irrtum hinsichtlich der zeitlichen oder der örtlichen Zuordnung vorliegt. 39Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 261 40Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 275 41Onnau, Hans Elmar, Aus der Geschichte des Kirchspiels und Gerichts Blatzheim, Kerpen 1994, S. 126 f. 42Der Bergerhausener Freiherr war als Bürgermeister auch für Manheim zuständig. Auch dort hat er das Schulwesen mitgestaltet. Dazu sei auf eine Veröffentlichung von Lisgret Militzer-Schwenger verwiesen: Johann Matthias Joseph Kamann in Manheim (1831-1864) - Von den Schwierigkeiten, in einer armen Gemeinde ein guter preußischer Lehrer zu sein; Kerpener Heimatblätter 3/1999 S. 346 f. 43Schläger, Heinrich, Festschrift zum 40jährigen Bestehen des SV Blatzheim, 1968 44Onnau, Hans Elmar, Festschrift der Bürger-Schützenbruderschaft St. Kunibert 1849 Blatzheim e.V., 1974, S. 35 45Commer, Alfons, Efeuranken – Beiträge zur Geschichte Blatzheims im Festbuch zum 50-jährigen Jubel-Feste des Männergesangvereins „Eintracht“ Blatzheim, 1925 46Geisler, Wolff, Dä Pastuer bliev he, WDR 3, 23.3.1985 47Onnau, Hans Elmar, Festschrift der Bürger-Schützenbruderschaft St. Kunibert 1849 Blatzheim e.V., 1974, S. 37 |
|||