Dorfchronik Bergerhausen 1200 bis 1399
 

 

Für die Jahre bis etwa 1200 haben sich nicht allzu viele Urkunden erhalten. Die Menschen führen in der Regel nur einen Vornamen. Erst seit dem 12. Jahrhundert etwa kommt die Sitte auf, dem Rufnamen den Namen des Besitzes oder der Burg, auf der man haust, hinzuzufügen.1

Sehen wir nun, was insoweit aus frühen Urkunden aus unseren Gefilden auf uns übergegangen ist:


Ende 11. Jahrhundert

Gegen Ende des 11. Jahrhunderts werden Einkünfte eines erzbischöflichen Hofes in „Thorneslare“ (Dorsfeld) an die Kölner Lupusbruderschaft bestätigt.2


1117 und 1133

ist „Thitmarus de Thorneslare“ als erzbischöflicher Ministerial bezeugt.3


1221

Ein in diesem Jahr genannter Dietrich von Berghausen4 scheint Ortsadliger in Bergerhausen (nicht Haus Berghausen bei Opladen) zu sein.5


1228

gibt es einen Knappen Gobelinus von Doirslar (Dorsfeld).6


1254

In diesem Jahr treffen wir nun endlich auf eine erste urkundliche Erwähnung des Namens „Bergerhausen“:

Wir befinden uns im Jahre 1254. Seit 16 Jahren ist der inzwischen 49jährige Konrad von Hochstaden der „Herr der Stadt Köln in geistlichen und weltlichen Dingen“. Am 15. August 1248 legte er den Grundstein zu einem Gebäude, das über 700 Jahre später zum Weltkulturerbe ausgerufen werden wird, dem Kölner Dom.

Seit 1245 hat er allerdings permanent Probleme mit seiner Stadt und mit einem seiner Weggefährten, seinem berühmten Kölner Zeitgenossen Albertus Magnus.7 Die größten Probleme dürfte er indes mit seinem Nachbarn gehabt haben, dem Grafen von Jülich und Berg. Aber gerade wegen letzterem hat er jetzt endlich einmal einen Grund zu feiern. Es ist Konrad von Hochstaden nämlich gelungen, den Jülicher zu besiegen und vollkommen zu unterwerfen. Als Stätte seines großen Triumphes, wählt er Bergerhausen.8

Dort, „in castris apud Bladesheim“ schließt der Erzbischof am 5. Oktober 1254 einen Friedensvertrag mit Wilhelm IV. von Jülich und seinem Bruder Walram. 9

Unklar ist, ob es sich bei diesem „castrum Bergerhausen“ bereits um ein festes Gebäude oder lediglich um das Feldlager des Erzbischofs bei Blatzheim gehandelt hat. Im allgemeinen nimmt die Heimatforschung letzteres an.10


1255

Im Frieden von Bergerhausen kommt 1255 auch das verlorengegangene Zülpich wieder in den Kölner Besitz. Nun geht der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden daran, den Besitz des Erzstifts zu sichern und für die zahlreichen Orte eine gemeinsame Verwaltung zu schaffen. Im hiesigen Raum entstehen kurkölnische Amtsverwaltungen in Zülpich und Lechenich.

Das Amt Lechenich gruppiert sich um die wie zwei Inseln in diesem Gebiet liegende Herrschaft Kerpen und Lommersum herum und erstreckt sich von Frauenberg bei Euskirchen bis Kenten bei Bergheim und von Hermülheim bis Blatzheim. Lechenich als Amtsmittelpunkt wird befestigt und erhält das Stadtrecht.11


1260

In den Chroniken taucht ein Udo von Bergerhausen auf (bis 1293), der auf einem der drei Bergerhausener Adelssitze gelebt haben muß.12


1284

Unsere Gegend ist wieder einmal Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. In erbitterten Kämpfen haben Erzbischof Sifrids Truppen die brabantische Burg Kerpen erobert und zerstört. Herzog Johann rächt sich noch im selben Jahre dadurch, dass er mit seinem Heer vor die Burg Lechenich zieht und, als diese seinen Angriffen widersteht, das kurkölnische Gebiet zwischen Lechenich und Blatzheim brandschatzt.13




Schlacht bei Worringen14

1288

Noch einmal droht die geschaffene Gebietsorganisation im Amtsbezirk Lechenich zu zerbrechen, als die Jülicher dem Kölner Erzbischof am 25. Juni 1288 eine schwere Niederlage bei Worringen zufügen. Graf Adolf von Berg nimmt Erzbischof Siegfrid von Westerburg gefangen.15


 

27. Juni 1289

Im Friedensvertrag vom 27. Juni 1289 händigt der Kölner Erzbischof Graf Adolf Burg und Amt Lechenich als Pfand aus. Blatzheim kommt für drei Jahre vorübergehend in Jülicher Hände.


1291

Auf Veranlassung des damaligen Domdechanten Wikbold von Holte, ernennt Erzbischof Siegfrid von Westerburg den Ritter Werner von Bergerhausen, da dieser ihm 200 Mark Darlehen gegeben hatte, Anfang 1291 zu einen der ersten Amtmänner des Amtes Lechenich. Damit obliegt dem Ritter die gesamte Rechtsprechung und der gesamte Oberbefehl über die militärische Verteidigung im Amtsgebiet.

Werner entstammt, wie sein Siegel von 1292 mit vier Pfählen im Schild zeigt16 den Reichsministerialen und Herren von Kerpen, die auch Ministeriale des Erzstifts Köln waren. Werner von Bergerhausen muss also ein Nachkomme des 1123/31 genannten Wernerus de Kerpene gewesen sein.17 Dass Werner von Bergerhausen ein Lehnsmann des damaligen Herrn von Kerpen, nämlich des Herzogs von Brabant gewesen ist, ergibt sich aus dessen Lehnsregister, in dem es heißt: „Wernardus de Bergheurze habet 200 marchas apu Kerpe et apud Blaczeem“.18

Bevor Werner von Bergerhausen zum Amtmann in Lechenich avancierte, war er „Hüter der Burg in Wichterich“. Ebenso wie Blatzheim war Wichterich (bei Euskirchen) ein Eckpfeiler Kurkölns an der Jülicher Grenze. Die drei Orte Lechenich, Wichterich und Blatzheim, in denen die Kölner Kirche alle Rechte hat, sind strategisch wichtige Punkte für Kurköln und bleiben es noch für Jahrhunderte.19

Werners Bruder Udo von Bergerhausen ist im selben Jahr Abt von Siegburg.20


1297

Erzbischof Siegfrid verstirbt und in sein Amt wird Domdechant Wilkbold eingesetzt.

Im benachbarten Niederbolheim lebt in jenen Tagen ein Ritter Theoderich von Bolheim. Dieser Ritter hatte einen Mann aus Blatzheim erschlagen und wurde deshalb zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Bis zu deren Zahlung sitzt er in Burg Lechenich in Haft.

Nach dem Tod des Erzbischofs verlässt Ritter Theobald ohne seine Strafe bezahlt zu haben die Burg und verwüstet mit seinen Gesellen die Güter des Kölner Domkapitels in Bergerhausen, die Werner von Bergerhausen inne hat.21


1300

Auf dem „Obersten Haus“ zu Bergerhausen sitzt, urkundlich belegt, ein Geschlecht namens „Mul“22 oder „Mule“ zu Bergerhausen. Im Jahre 1300 verkauft Heinrich Mule dem Martinsstift zu Kerpen eine Hufe Ackerland bei Langenich23, wo das Stift seit etwa 1250 den ehemaligen „Prümmer Hof“ besaß24, dazu den Buchsbaumhof an der Buchsbaummaar25.


1302

Der Amtmann, Schultheiß und Burggraf Werner von Bergerhausen wird offenbar plötzlich seiner Ämter entkleidet und muss innerhalb von 3 Tagen mit seiner Familie Lechenich verlassen.

Während der Blatzheimer Heimatforscher Hans Elmar Onnau26 aus diesem Vorfall den Schluss zieht, dass die Ritter von Bergerhausen eher unbedeutend gewesen sein müssen, sieht Dr. Stommel aus Lechenich27 darin gerade den Beweis des Gegenteils: Der Erzbischof habe sich auf eine nicht gerade schöne Weise des ihm unbequemen Ritters von Burg Bergerhausen, seines Gläubigers, entledigt, bei dem er tief in der Kreide stand:

Zu den ursprünglichen 200 Mark, war während der folgenden Jahre, in denen er Lechenich im Namen des Grafen Adolf von Berg verwaltet hatte, eine Auslagenschuld von 500 Mark entstanden, worüber ihm Erzbischof Sifrid eine Schuldurkunde gab, in der er sich auch verpflichtete, Werner nicht seines Amtes zu entheben, ehe nicht diese Schuld bezahlt sei.28 In Brühl fand dann Ende Oktober 1300 eine Abrechnung über 9 ½ Jahre Verwaltung statt, bei der Werner von Bergerhausen außer seinem früheren Guthaben noch eine Forderung von 3.960 Mark verblieb.29

Auch von der Verwaltung der Burg Wichterich blieben ihm noch 100 Mark. Dort besaß der Erzbischof das unterste Haus.30 Anfang 1301 teilte ihm dann Erzbischof Wikbold mit, dass er die Burg Lechenich für kurze Zeit dem Edelherrn Johann von Reifferscheid übergeben müsse. Werner sollte aber das Schultheißenamt behalten und auch Schloß Lechenich baldigst wiederbekommen. Werner übergab daher die Burg dem Reifferscheider, erhielt dann aber drei Tage später den Befehl, Lechenich unverzüglich mit seiner Familie zu verlassen. Persönliche Vorstellungen in Brühl und Intervention beim Domkapitel nützten ihm nichts.

Er erhält weder Lechenich zurück, noch seine Forderungen bezahlt.31 Wikbold antwortet ihm kalt, nach Rechnung und Gegenrechnung schulde er ihm nichts mehr.32 In der Sache wird noch am 11. Januar 1303 verhandelt.33

Hans Elmar Onnau erläutert, wie mit den Besitzverhältnisse in jenen Tagen umgegangen wurde34:

„Sie saßen auf ihrem festen Hof, der ihr Eigentum (Allod) war, besaßen damit aber keine freie Grundherrschaft, die sie mit oder ohne Erfolg auszudehnen versuchten. Unter dem Druck des Stärkeren oder der sonstigen Verhältnisse aber verkaufte der Landadel sein Allod an die aufstrebenden Territorialherren, aus deren Hand sie es vorbehaltlich der Einräumung des Offenhausrechtes an dem sogenannten castrum als Lehen zurückerhielten. Sie wurden damit Lehnsträger und standen unter dem Schutz des Mächtigeren, des Lehnherrn. Ihr Hof mit allem Zubehör wurde auf diese Art zum Lehnshof. Wann das Bergerhausener Objekt auf den Erzbischof übergegangen ist, wissen wir nicht.“


1312

Der Name Werner von Bergerhausen taucht ein letztes mal unter dem 27. Oktober 1312 in der bereits weiter oben erwähnten Lehnsurkunde des Herzogs Johann von Brabant auf. Es wird vermutet, dass er kurz darauf verstorben ist.35

Burg Bergerhausen geht über an Werners Sohn Wilhelm.36


In diesem Jahr begegnet uns auch wieder der Name „Mul“, und zwar als Lehnsmann des Herzogs Johann III. von Brabant: „Adam dictus Mul 20 Margh(as) terre, mansum cum domo apud Kerpe. Item idem 6 marcas borchleen apud Kerpe“.37 (Adam genannt Mul [besitzt] 20 Morgen Land, Haus und Hof bei Kerpen. Ebenso 20 Morgen Burglehen bei Kerpen.)

Eberhard Quadflieg38 geht ebenso wie wohl auch Hans-Elmar Onnau39 davon aus, dass besagter Mule ein Bruder oder Schwager des Ritters Werner von Bergerhausen sein könnte.


1320

verkaufen drei Brüder de Bergerhusen (Brüder von Bergerhausen) den Zehnten zu Dorslar (Dorsfeld) an das Kölner Mariengradenstift. Die Brüder werden als Söhne des Theodericus de Dorslar bezeichnet.40


1328

Im frühen 14. Jahrhundert gab es in Blatzheim einen Adligen Werner von Blatzheim, der 1328 mit dem Wappen der Merode siegelt41 und von dem wir nicht wissen, auf welchem festen Adelssitz oder befestigten Hof er gesessen hat. Er scheint mit dem Ritter Werner von Bergerhausen, der 1292 mit dem merodischen Wappen siegelt, zusammenzuhängen. Während Werner von Bergerhausen vier Pfähle im Wappen führte, siegelt Werner von Blatzheim mit fünf Pfählen im Wappen. Es ist unwahrscheinlich, dass die beiden Werner identisch sind. Beide müssen Nachkommen der Reichsministerialen und Herren von Kerpen sein.42


1334

Wilhelm von Bergerhausen stirbt. Wilhelm hinterläßt eine Witwe, nämlich Nella von Beyck (Beeck), jedoch keine männliche Erben. Damit fällt das Mannlehen Burg Bergerhausen („castrum nostrum Bergerhusen cum suis attinenciis“) an den Erzbischof zurück.43 Vermutlich verliert Bergerhausen bei dieser Gelegenheit auch seine eigene Gerichtsbarkeit an den Dingstuhl des kurkölnischen Gerichts in Blatzheim.44

Amtierender Erzbischof ist zu dieser Zeit Walram, ein Bruder des mächtigen Grafen Wilhelm von Jülich.45

Der Heimfall der Burg wird öffentlich in drei Terminen mit je 15 Tagen Zwischenraum ausgerufen, damit Erben oder vermeintliche Erben ihre Ansprüche anmelden können. Am 18. Oktober 1334 tagt dann in Gymnich das Lehnsgericht des Erzbischofs und verleiht das castrum Bergerhausen als freies Ligium und Offenhaus dem Hermann de Pomerio, einem Lehnsmann, wegen seiner treuen Dienste. Die Urkunde darüber wird von den Lehnsleuten Schinnemann von Au (Burgau), Winrich von Bledisheym (Blessem).46 und Wilhelm von Kaldenborn bezeugt.

Hermann stammt von einem Hof Bongart, auch Wingartzhof genannt, der zwischen Bonn und Poppelsdorf in einem heute mit der Stadt verschmolzenen Weiler Mülheim liegt. Hermann ist deshalb auch unter dem Namen Hermann von dem Bongart bekannt.46a

Sprachlich interessierte Leser werden bemerkt haben, dass wir es offensichtlich mit einem Obstbauern zu tun haben (Wingartz=Weingarten, Bongart=Obstgarten, Pomerio= Obsthändler).

Der neue Lehnsmann von Bergerhausen heiratet Nella, die Witwe seines Vorgängers.47



1340

Spätestens um 1340 sind „Haus und Hof“ zu Bergerhausen im Besitz eines Ritters Mul von Bergerhausen. Dieser Mul von Bergerhausen, dessen Vorname nicht überliefert ist, ist mit Greta von dem Vorst verheiratet.48 Werner Mul könnte ein Sohn Adams gewesen sein. 1340 wird ihre Tochter Margarete von Bergerhausen geboren.49 Sein Wappen zeigt in weißem Schild einen schwarzen mit einem Stern belegten Querbalken, oberhalb von zwei roten Jagdhörnern mit schwarzen Bändern, unterhalb von einem solchen Jagdhorn begleitet.50

Quelle: Kerpener Heimatblätter 3/1998

Mule von Bergerhausen


 

1343/1346

lebt ein Hilger Grins von Bergerhausen, vom dem nichts weiter bekannt ist.51


1356

Da in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, nach 1356, Scheiffart von Merode in Bergerhausen belegt sind,52 scheint die Scheiffartsburg zu dieser Zeit schon im Besitz der Scheiffart von Merode gewesen zu sein.53



(vor) 26. Januar 1358

Margarete von Bergerhausen, aus dem Geschlecht der Mule, heiratet Karsilius von Palant zu Breitenbend, Sohn des Marsilius von Palant und der Agnes von Bachem.54 Nach unter dem 26.1.1358 beurkundeten testamentarischen Verfügungen klafft bis zum Jahr 1418 eine Lücke in der Besitzgeschichte von Haus und Hof zu Bergerhausen. In diese Zeit fällt indes der historisch interessante Übergang des Bergerhausener Adelssitzes als Lehen und Offenhaus an den Herzog von Jülich, mit dem der kurkölnische Erzbischof in dieser Zeit immer noch in Streit liegt.55

Die älteste bildliche Darstellung einer Bergerhausenerin: Margarete (Greta) von Bergerhausen
Es handelt sich um einen Ausschnitt aus dem Palanter Altargemälde „Erlösung der armen Seelen“ (um 1425), Suermondt-Museum Aachen
Quelle: Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 204


 

1361

gehört das Gut von Dorsfeld denen von Bergerhausen.56


1364

Arnt von Bergerhausen genannt Oyns erscheint in den Urkunden. Er siegelt mit einem gekrönten doppelschweifigen Löwen in einem mit Steinen belegten Schild und der Umschrift „...de be(r)gerhuse“.


1365

Es wird ein Bergerhausener Hof des Rikalt von Merode, der nicht mit dem Scheiffart von Merode zu verwechseln ist, genannt. Rikalt hatte seinen Hof zu Bergerhausen für 200 goldene Schilde an Werner von Breidenbend verpfändet, den er am 5. Januar 1365 gegen Verpfändung seines Hofes zu Bauweiler bei Nörvenich zurückerhält.57 Es ist nicht auszuschließen, dass die Scheiffart den Bergerhausener Hof von ihrem Verwandten Rikalt von Merode gekauft haben.58


21. Oktober 1374

Nella von Beeck, Witwe des Hermann von dem Bongart59 zu Bergerhausen, und ihre Söhne Wilhelm und Werner verkaufen ein Gut zu Dorsfeld60 an Johannes Schunen von Sindorf, Pastor zu Geilrath, von dem es an das Kölner Stift St. Maria ad gradus übergeht.61


7. Dezember 1379

Am 7. Dezember 1379 tritt „Wilhelm van den Bungarde... wonende zu Berghenhusen“ als Zeuge bei einen Kaufvertrag für ein Mündel auf.62


1394

Erste urkundliche Erwähnung des Gutshofes Onnau.63 Der obengenannte „Wilhelm von Bergerhausen“, ist einer der Zeugen einer Beurkundung, die Eheleute Arnold von Goedelsheim genannt von Beyck und Nesa, „wanaflich zu Unna in Blaitzheimer kirspel“ betreffend.64

Der auf dem Hof Onnau ansässige Ehemann dürfte ein Vetter des Wilhelm von Bergerhausen sein.65

Wilhelm war mit Ryka von Nuwenkirchen verheiratet. Sie hinterlassen eine Tochter, Nella von Bergerhausen.66


        

 

1Corsten, Severin, Von der Gründung des Stiftes Kerpen, Kerpener Heimatblätter 1/1965, S. 115

2Wesenberg, Rudolf/Verbeek, Albert/Ohm, Annaliese, Die Denkmäler des Rheinlandes, Kreis Bergheim 1

3Wesenberg, Rudolf/Verbeek, Albert/Ohm, Annaliese, Die Denkmäler des Rheinlandes, Kreis Bergheim 1

4Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln, VI, hg. Konstantin Höhlbaum, Köln, 1884, 49 zitiert nach Onnau

5Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 261

6Wesenberg, Rudolf/Verbeek, Albert/Ohm, Annaliese, Die Denkmäler des Rheinlandes, Kreis Bergheim 1

7vgl. Sonderveröffentlichung des Kölner Stadt-Anzeiger, Nr. 103, Seite 4

8Stommel, Karl, Das Gericht Blatzheim im kurkölnischen Amte Lechenich, Kerpener Heimatblätter, Heft 2/1965, S. 144

9Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, Seite 199.

10Knipping, R., Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, III 11 246/1808;Eberhard Quadflieg, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 199

11Stommel, Karl, Das Gericht Blatzheim im kurkölnischen Amte Lechenich, Kerpener Heimatblätter, Heft 2/1965, S. 144

12Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 261; dazu als Quellenangaben: Planitz, Hans/Buyken, Thea (Hrsg.), Die Kölner Schreinsbücher des 13. und 14. Jahrhunderts; Publ. D. Ges. f. Rhein. Geschichtskunde, XLVI (Weimar, 1937), Nr. 2190; Historisches Archiv des Erzbistums Köln St. Johannes und Cordula, Urk. 2/10; Erich Wisplinghoff, Urkunden und Quellen zur Geschichte der Stadt Siegburg, I-II (Siegburg, 1964-1985), I, Nr. 180; Historisches Archiv der Stadt Köln, Auswärtiges, 1706, Druck: Carl Stommel, Hanna Stommel (Bearb.), Quellen zur Geschichte der Stadt Erftstadt, o.J.),I, Nr. 178

13Schläger, Heinrich, Festschrift zum 40jährigen Bestehen des SV Blatzheim, 1968

14Bild entnommen bei http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/gestern_heute/stadtgeschichte/1.shtml . Es handelt sich um die Reproduktion eines Gemäldes von Prof. Peter Janssen (1893). Das Originalgemälde befindet sich im Besitz der Stadt Düsseldorf.

15Stommel, Karl, Das Gericht Blatzheim im kurkölnischen Amte Lechenich, Kerpener Heimatblätter, Heft 2/1965, S. 143

16Historisches Archiv der Stadt Köln, St. Katharinen, Urk. 1/129 angeführt bei Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 261

17Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 261

18Galesloot, Louis, Le livre des feudataires de Jean III, duc de Brabant, Brüssel 1865, S. 276, zitiert in Krings, Josef/Harke-Schmitt, Susanne, Kerpener Wasserburgen, Kerpen 1989, S. 14

19Stommel, Karl, Das Gericht Blatzheim im kurkölnischen Amte Lechenich, Kerpener Heimatblätter, Heft 2/1965, S. 143

20Schläger, Heinrich, Festschrift zum 40jährigen Bestehen des SV Blatzheim, 1968

21Ripp, Bernhard, Ortsjubiläum in Blatzheim, Blickpunkt Kerpen, April 1982

22Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 261

23NW HstA Düsseldorf, Stift Kerpen, Urk. 12 nach Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 268

24Onnau, Hans Elmar, Königshof und Fiskus Kerpen, Kerpener Heimatblätter 1997, S. 114

25Pfarrarchiv Kerpen, St. Martinus, Nr. 128, Abhandlung von Johann Heyd über die Territorial- und Kirchengeschichte von Kerpen-Lommersum, Hs., 1810, S. 64 in Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 268

26Onnau, Hans Elmar, Burg Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1963, S. 24

27Stommel, Karl, Das Gericht Blatzheim im kurkölnischen Amte Lechenich, Kerpener Heimatblätter, Heft 2/1965, S. 143

28Knipping, R., Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, III 2, 226/3513, zitiert nach Eberhard Quadflieg, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 199

29Knipping, R., Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, III 2, 271/3736, zitiert nach Eberhard Quadflieg, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 199

30vgl. auch Stommel, Karl, Geschichte der kurkölnischen Stadt Lechenich, Euskirchen 1960, S. 26, zitiert nach Eberhard Quadflieg, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 199

31vgl. auch Stommel, Karl, Geschichte der kurkölnischen Stadt Lechenich, Euskirchen 1960, S. 26, zitiert nach Eberhard Quadflieg, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 200

32R. Knipping, III 2, 308/3902 nach Eberhard Quadflieg, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 200

33Galesloot, Louis, Le livre des feudataires de Jean III., duc de Brabant, Brüssel 1865, 276 nach Eberhard Quadflieg, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 200

34Onnau, Hans Elmar, Burg Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1963, S. 24

35Galesloot, Louis, Le livre des feudataires de Jean III., duc de Brabant, Brüssel 1865, 276 nach Eberhard Quadflieg, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 200; auch: Wesenberg, Rudolf/Verbeek, Albert/Ohm, Annaliese, Die Denkmäler des Rheinlandes, Kreis Bergheim 1

36Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 200

37Galesloot, Louis, Le livre des feudataires de Jean III., duc de Brabant, Brüssel, 1865 nach Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 202

38Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 202

39Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 268 – zu Heinrich Mule

40Wesenberg, Rudolf/Verbeek, Albert/Ohm, Annaliese, Die Denkmäler des Rheinlandes, Kreis Bergheim 1

41Hist. Archiv der Stadt Köln, St. Johann und Cordula, Urk. 44 nach Onnau, Hans Elmar, Adeliches Burghauß und Sitz Blatzheim – Vorgänger der Deutschordensburg in Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 1/1999, S. 302/303

42Onnau, Hans Elmar, Adeliches Burghauß und Sitz Blatzheim – Vorgänger der Deutschordensburg in Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 1/1999, S. 302/303

43Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 200

44Stommel, Karl, Das Gericht Blatzheim im kurkölnischen Amte Lechenich, Kerpener Heimatblätter, Heft 2/1965, S. 143, unter Hinweis auf Kurkölnische Akten, Jurisdiktion VI g 1 im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Hs. LV Nr. 2, S. 62

45Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 255

46 Bei der Belehnung des Hermann von dem Bongard mit der Burg Bergerhausen 1334 wird als Zeuge Winrich von Bledisheym genannt. So heißt er in der Urkunde (Hauptstaatsarchiv Düsseldorf Bestand Kurköln Urkunde Nr. 322), auch in den Regesten der Erzbischöfe von Köln Bd. V Nr. 269. Er war Burgmann in Lechenich und wird als solcher mehrfach in den zeitgenössischen Quellen genannt. 1354 ist er verstorben. In den von K. und H. Stommel bearbeiteten „Quellen zur Geschichte der Stadt Erftstadt“ Bd. I. findet man Winrich von Bledisheim unter Nr. 293, 337, 339, 405, 487 mit weiteren Quellenangaben. (E-Mail Hanna Stommel vom 2.2.2005)

46aQuadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 200/201

47Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 201

48Fußnote bei Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 278: „Universitäts- u. Stadtbibliothek Köln, Sammlung Ernst von Oidtmann, Mappe 79 (Mule von Bergerhausen). Druck: Ernst von Oidtmann und seine genealogisch-heraldische Sammlung in der Universitätsbibliothek zu Köln, aus den handschriftlichen Aufzeichnungen für den Druck bearb., ergänzt u. mit Reg. Versehen v. Herbert M. Schleicher, I (Köln: Westdt. Gesellsch. F. Familienkunde,1992), 724. Dort fehlerhafte Ergänzung, dass möglicherweise die Bergerhausen (Mule) eines Stammes mit den von dem Bongart gen. V. Bergerhausen seien. Dazu Quadflieg, „Bergerhausen“ (wie Anm. 48) u. Onnau, „Bergerhausen“ (wie Anm.1).“

49Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 269

50Universitäts- u. Stadtbibliothek Köln, Sammlung Ernst v. Oidtmann, Mappe 79

51Clemen, Paul, Die Kunstdenkmäler des Kreises Bergheim, 1899, Nachdruck in Kerpener Heimatblätter 1-2/1977, S. 93; Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 261

52NW-Hauptstaatsarchiv, Marienforst, Akten Nr. 2 (Fundatio ecclisiae nostrae curatae in Geilradt feudo libero et nullius domino subiecto atque omni ab onere servili emancipato). Diese Akte von 1546 scheint auf einer älteren Aufzeichnung (1356-1400?) zu beruhen, da einige Besitzstände und Personen in die Zeit vor 1400 weisen. Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 262 und 277

53Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 262

54Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 269; vgl. dazu auch: Ahnen 3288 und 3299 der Ahnenliste von Mumm unter http://www.math.tu-berlin.de/~mehl/genealogie/mumm.html

55Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 269

56Wesenberg, Rudolf/Verbeek, Albert/Ohm, Annaliese, Die Denkmäler des Rheinlandes, Kreis Bergheim 1

57Domsta, Hans J., Geschichte der Fürsten von Merode im Mittelalter, I-II (Düren, 174-181), II, 36, angeführt von Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 262.

58Onnau, Hans Elmar, Die wehrhaften Adelssitze Scheiffartsburg und Krümmelsburg in Bergerhausen im kurkölnischen Gericht Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 3/1998, S. 262

59Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 201

60Onnau, Hans Elmar, Adeliches Burghauß und Sitz Blatzheim – Vorgänger der Deutschordensburg in Blatzheim, Kerpener Heimatblätter 1/1999, S. 302/303

61Wesenberg, Rudolf/Verbeek, Albert/Ohm, Annaliese, Die Denkmäler des Rheinlandes, Kreis Bergheim 1

62NW HstA Düsseldorf, Ballei Altenbiesen U75 nach Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 3/1966, S. 226

63Wesenberg, Rudolf/Verbeek, Albert/Ohm, Annaliese, Die Denkmäler des Rheinlandes, Kreis Bergheim 1

64Joseph Strange, Beiträge zur Genealogie der adligen Geschlechter. I, Köln 1864, 7 Anm. zitiert nach Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 201

65Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 201 und 3/1966, S. 226

66In einem Zeugenverhör, das am 24.2.1453 in Blatzheim stattfand, wurde festgestellt, dass zu Blatzheim ein Johann von Nuwenkirchen gelebt hatte. Er hatte zwei Kinder, einen Sohn Johann, der einen Sohn Sohn Wilhelm von Nuwenkirchen genannt Moll hinterließ, und eine Tochter Ryka, die eine Tochter Nella von Bergerhausen hinterließ. Letztere heiratete Statz von dem Bongart, dessen Sohn Godart von dem Bongart war (Düsseldorf, Hauptstaatsarchiv: C 110 –Archiv Paffendorf_ Urk. 281, zitiert nach Quadflieg, Eberhard, Die Besitzer von Bergerhausen, Kerpener Heimatblätter 2/1966, S. 201)