| Jakob Dohmen |
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12.10.1926 |
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1928 |
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1933 |
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1941 |
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01.10.1941 |
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05.10.1943 |
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18.06.1944 |
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30.06.1944 |
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Februar
1945 Von dort vom 8. Mai bis 5. Juni 1945 zu Fuß nach Hause durchgeschlagen. Bei Festnahmen durch Russen und Amerikaner als Belgier ausgegeben. |
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25.06.1945 |
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August
1946 |
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09.09.1946 |
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26.10.1946 |
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Juni
1947
Gruppenleiter der Gewerkschaftsjugend Blatzheim (bis 1951),
Besuch von Lehrgängen an Gewerkschaftsschulen und dem Walberberger Institut der Dominikaner (bis 1953) |
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1948
Mitglied des Kreisjugendringes (bis 1960),
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16.01.1949 |
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21.05.1949 |
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1950 |
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01.07.1950 |
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27.11.1950 |
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01.01.1951 |
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01.07.1951 |
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1952
Mitglied des Vorstandes der AOK Bergheim. |
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November
1952 |
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15.05.1953 |
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16.09.1953 |
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1954 |
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12.02.1955 |
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1956 |
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1957 |
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1958 |
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November
1958 |
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1960 |
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1961
Präsident der Karnevalssitzungen der Vereinigten Ortsvereine Blatzheim (bis Januar 1986). |
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1965 |
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1968 |
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Oktober
1969 Stellvertretender Landrat des Kreises Bergheim (bis 3.12.1974). |
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1970
Hörprobe: Eröffnung der Karnevalssitzung 1971
der Vereinigten Ortsvereine Blatzheim durch Sitzungspräsident
Jakob Dohmen |
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1974 |
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01.01.1975 Stellvertretender Vorsitzender der CDU Erftkreis (bis 1981). |
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31.05.1975 |
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Oktober
1976 |
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Mai
1981 |
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1986 |
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1988 |
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Oktober
1989 |
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1991 |
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1992 |
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Wichtige Auszeichnungen |
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05.10.1973 |
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28.11.1985 |
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06.10.1987 |
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September
1990 |
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10.05.1992 |
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1994 |
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Das
nachstehende Essay von Peter Josef Bock ist dem Buch Im Prinzip
sozial - Die großen Parteien und die Arbeitnehmer
entnommen.
Vor Ort - oder: Das alltägliche Zusammenleben von CDU und DGB in einer Person Unsere Familie war, wie man so sagt, 'stockschwarz' , berichtet Dohmen, mein Vater, ein angelernter Arbeiter im Braunkohlenbergbau, war in der Katholischen Arbeiter-Bewegung und bis zum Verbot 1933 christlicher Gewerkschafter. Er kam aus dem Zentrum. Ein Bild von Brüning (1930-32 Reichskanzler des Zentrums) hing auch noch nach 1933 in unserer Wohnung. Nach dem Volksschulabschluß wollte Jakob Dohmen eigentlich als Verwaltungslehrling bei der Kreisverwaltung anfangen. Sein Vater weigerte sich jedoch, ein dafür notwendiges politisches Führungszeugnis vom Hauptlehrer, einem kirchenfeindlichen NSDAP-Anhänger, ausstellen zu lassen. Die Weigerung bedeutete damals Berufsverbot für den öffentlichen Dienst. Der Vierzehnjährige erlernt das Elektro-Handwerk. Noch nicht 17 Jahre alt, wird Dohmen eingezogen. Kurz nach dem Krieg kehrt er 1945 aus amerikanischer Gefangenschaft zurück nach Blatzheim, arbeitet sofort wieder bei einem Handwerksbetrieb, wird in der Katholischen Jugend aktiv. 1946 geht Dohmen als Betriebselektriker zum Braunkohlenbergbau, gleichzeitig Eintritt in den Industrieverband Bergbau, die spätere Industriegewerkschaft Bergbau und Energie. Bereits nach wenigen Monaten im Betrieb ernennt ihn die Gewerkschaft zum kommissarischen Jugendsprecher. Auf Empfehlung eines Akademikers und eines Arbeitskollegen, die ihn fördern wollen, wird Jakob Dohmen ebenfalls 1946 Mitglied der damals jungen CDU. Seine Motive: Ich war ein begeisterter Gewerkschafter, aber es war mir klar, daß es ohne ein politisches Konzept schwierig war, in der Gewerkschaftsbewegung mitzuarbeiten. Bedingt durch das Elternhaus hatte ich eine gewisse Antipathie gegen den Sozialismus, gegen die SPD. Der Eintritt in die Union paßte zu meiner politischen Entwicklung, die durch das Christentum und seine sozialen Forderungen bestimmt war. Dohmen besucht sozialpolitische Schulungen der Katholischen Arbeiter-Bewegung und der Gewerkschaften. 1948 wird er als Betriebsrat gewählt. Selbststudium, Diskussionskreise und Besuch von Abend- und Wochenendschulungen, auch im nahen Kloster Walberberg, dessen Dominikaner an der CDU-Gründung in Köln beteiligt waren. Politische Vorbilder sind ehemalige christliche Gewerkschafter wie Karl Arnold (1947 bis 1956 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen) und Johannes Albers, einer der Mitbegründer der CDU in Köln, aber auch der Sozialdemokrat Hans Böckler, der erste Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Diese Leute haben damals am Abend nach Tagungen noch Zeit gefunden, sich mit uns jungen Kollegen zu unterhalten, erinnert sich Dohmen. 1950 wechselt er vom Braunkohlenbergbau zum DGB-Kreis Bergheim/Erft, wo er seither als Gewerkschaftssekretär tätig ist . in diesem Wahlamt wiederholt bestätigt durch die überwiegend sozialdemokratisch orientierte Kreisdelegiertenversammlung. Parallel dazu die Karriere in der Partei: Seit 1949 Ortsverbandsvorsitzender der CDU in Blatzheim, bis zur kommunalen Neuordnung Bürgermeister in diesem 2500 Einwohner großen Ort und stellvertretender Landrat im Kreis. Bis zur Mitte der fünfziger Jahre hat die SPD im Gemeinderat die Mehrheit. Das Mehrheitsverhältnis ändert sich dann im Lauf der Jahre zugunsten der CDU. Als Kandidat für den Düsseldorfer Landtag scheitert Dohmen bei den Wahlen im Mai 1975 an seinem sozialdemokratischen Konkurrenten, ebenfalls einem Gewerkschafter, mit dem er sich duzt. Lange Jahre war der DGB-Sekretär auch Vorsitzender der Sozialausschüsse im Kreis Bergheim. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft bietet ihrer rund 150 Mitglieder starken Basis im Land an der Erft in erster Linie praxisbezogene Arbeit, betriebsbezogene Bildung im Sozialrecht, im Tarifrecht. Auseinandersetzungen mit der Partei? Ich habe innerhalb der CDU nie deshalb Schwierigkeiten gehabt, weil ich Arbeitnehmer war, antwortet Jakob Dohmen. Böse war ich auf Adenauer, wenn er den DGB angriff. Wir in den Sozialausschüssen haben auch sehr viel an Erhard zu kritisieren gehabt. Zweifel sind uns auch bei der Wiederbewaffnung gekommen. Zu keinem Zeitpunkt aber gab es ernsthafte Überlegungen, zur SPD zu wechseln. Dennoch ist er 1956 einmal aus der Kreistagsfraktion der Union ausgetreten, weil ihn zwei Parteifreunde aus der Grünen Front als zu links bezeichneten. Der Grund: Dohmen hatte bei einer öffentlichen DGB-Kundgebung zum 1. Mai die niedrigen Löhne der Landarbeiter angeprangert. Und sein Verhältnis zu den Gewerkschaften? Ich bin mit den anderen christdemokratischen Kollegen in der Minderheit, deshalb muß ich mich vielleicht etwas mehr anstrengen als ein sozialdemokratischer Kollege. Aber im persönlichen Bereich gibt es kaum Konflikte. Wenn ich in einen Betrieb komme, dann fragen die Leute nicht: Kommt da ein CDU-Mann oder ein SPD-Mann? Die brauchen Hilfe und Information. Wir haben zwar Tarifverträge, aber trotzdem gibt es immer noch Arbeitnehmer, die nicht den ihnen zustehenden Urlaub bekommen oder bei der erstbesten Gelegenheit entlassen werden. Solange es solche Vorfälle gibt, ist für mich die soziale Frage nicht gelöst. Dohmens parteipolitisches Credo: Die CDU hat sicherlich zur sozialen Emanzipation der Arbeitnehmer beigetragen, aber sie muß sich noch weiter anstrengen. Das 'C' ist für mich ein Programm, das, banal ausgedrückt, von den zehn Geboten abgeleitet ist. Beispielsweise kann man mit dem Verbot: Du darfst nicht stehlen! Den gerechten Lohn begründen. Ich weiß nicht, ob die Union ohne das 'C' im Parteinamen überleben würde. Im 'schwarzen' Lager sind wir die 'Roten', und im 'roten' Lager sind wir die 'Schwarzen!. Pointiert beschreibt Jakob Dohmen, DGB-Funktionär und CDU-Mann, das Spannungsfeld, in dem gewerkschaftlich organisierte Mitglieder der Sozialausschüsse der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft leben müssen: In den Gewerkschaften und in der Union eine Minderheit, war und ist der christdemokratische Arbeitnehmerflügel gezwungen, sich in beiden Organisationen zu behaupten. Dohmen, Jahrgang 1926, wohnt in Blatzheim, einem Ortsteil von Kerpen. Diese Kleinstadt liegt im Erftland, ungefähr zwanzig Kilometer westlich von Köln: Riesige Braunkohlengruben, Großkraftwerke und Zuckerrübenfelder bestimmen das Bild der Landschaft und haben die Strukturen der Wirtschaft geprägt. Ein Industriegebiet mit katholischer Tradition. In Kerpen wurde 1813 Adolf Kolping geboren, der als Priester die später nach ihm benannten Gesellenvereine gründete und der auch als Publizist auf die Proletarisierung der Handwerksgesellen reagierte. |
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| Link-Hinweis: Genealogische Daten der Familie Dohmen | ||