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Zu dieser Internetausgabe Nachdem ich neben meiner Hauptinternetseite www.frapedo.de zur Erinnerung an die westpreußische Heimat meiner aus Garnsee/Kreis Marienwerder stammenden Schwiegermutter und ihrer Familie die Internetadresse www.marienwerder-westpreussen.de reserviert und darunter eine Homepage eingestellt hatte, die kaum mehr war, als eine Sammlung von Verweisen auf andere, kompetentere Internetveröffentlichungen, erreichten mich zahlreiche Zuschriften ehemaliger Westpreußen und deren Nachkommen, die meine bescheidene Seite lobten und um weitere Informationen baten, meistens im Zusammenhang mit Ahnenforschungen. Es beschämte mich, dass meine mehr als dürftige Veröffentlichung so viel Zuspruch fand, ich aber dem weitergehenden Interesse der Menschen völlig hilflos gegenüber stand. Auch im Familienkreis konnte man nichts beisteuern, was verständlich ist, wenn man bedenkt, dass meine Schwiegermutter zum Zeitpunkt der Vertreibung nicht mal sechs Jahre alt war und die ältere Generation inzwischen verstorben ist. Das Wenige, das aufzutreiben war, war ein Buch, das die Mutter meiner Schwiegermutter vor vielen Jahre am Rande eines Heimattreffens erworben hatte: "Stadt Garnsee und Umgebung - Ein Erinnerungsbuch", herausgegeben von Hans Schachschneider, 1970 erschienen im Wendt Groll Verlag GmbH, Herford. Das Buch birgt auf 180 Text- und zusätzlichen zahlreichen Bildseiten eine wahre Fundgrube an Erinnerungen und Fakten, die den wenigen noch lebenden Menschen aus Garnsee und Umgebung und deren Nachkommen in dieser Fülle ansonsten kaum zugänglich sein dürften. Im Buchhandel ist das Werk längst vergriffen und der Verlag existiert offenbar nicht mehr. Ich entschloss mich, das komplette Buch einzuscannen und internetgerecht aufzubereiten. Und da der Heimatkreis als ehemaliger Herausgeber des Buches keine Einwände gegen diese Art der Veröffentlichung hat (vielen Dank Herr Dr. Krüger!), bin ich jetzt in der glücklichen Lage, für einen weiten Leserkreis im In- und Ausland mit einem fundamentalen Werk über die Geschichte der Stadt Garnsee und Umgebung, die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen, den Menschen einen Namen und hier und da ein Gesicht zu geben. Der Text wird vollständig im
Originalwortlaut wiedergegeben. Die Bilder, die im Buch in eigenen
Abschnitten dargestellt sind, wurden, soweit dies möglich ist, in den dazu
passenden Textabschnitt eingegliedert. Auf die Eingliederung der meisten
der im Buch zahlreich enthaltenen Landkarten wird allerdings an dieser
Stelle verzichtet weil entsprechendes Material an anderer Stelle im Internet zugänglich ist.
Da mir inzwischen weiteres Bildmaterial zur Verfügung gestellt worden ist (an dieser Stelle bedanke ich mich bei Herrn Ralf Jansen, einem Enkel der Garnseerin Hildegard Dittmann), habe ich auch diese Fotos in den Text integriert. Sollte wider Erwarten jemand seine Rechte an Text oder Bild verletzt sehen, bitte ich um Nachsicht – und um eine entsprechende Nachricht. Ich werde diese Teile dann entfernen, würde mich aber um so mehr freuen, wenn dieses Projekt im Interesse der westpreußischen Menschen Ihr Wohlwollen und Ihre Unterstützung fände.
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| Kerpen, im Oktober 2004 |
Franz-Peter Dohmen
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