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Peter Kneutgen III

009

 

 

4. März 1903

Peter Kneutgen wird als Sohn der Eheleute Peter Kneutgen und Maria geb. Krumm in Buisdorf geboren.

 

 

 

Foto links:
Die Kneutgen-Geschwister mit ihrer Mutter
Maria Kneutgen, geb. Krumm

 

     

Foto rechts:

Peter Kneutgen (2. von links)

gewinnt das Radrennen
"Rund um Siegburg"

 

     
   
1921

Von 1921 bis zu seinem Tod war Peter Kneutgen als Arbeiter bei der Dynamit Nobel AG in Troisdorf beschäftigt.

     
17. Mai 1924

Vermählung mit Anna Henriette Müller in Lohmar.

 

 
     

 

Die Eheleute wohnen im Haus der Schwiegereltern auf der Kieselhöhe in Lohmar.

 

Am 20. Februar 1926 kam Sohn Peter zur Welt - der vierte Peter Kneutgen in Folge - und am 12. Juli 1928 Tochter Maria, genannt Marianne.

 

 

 

 

 

Foto links:

Peter Kneutgen mit Sohn Peter

und Tochter Maria ("Marianne")

 

.

 

 
um 1938

Wegen seiner kritischen Haltung gegenüber den Nationalsozialisten wurde er verdächtigt, ein Sympathisant der Kommunisten zu sein und für eine Nacht im Lohmarer Rathauskeller, anschließend eine Woche im Gefängnis Euskirchen festgehalten.

Nach seiner Schulentlassung hatte sein Sohn Peter eine Schlosserausbildung bei der Firma seines Onkels, Johann Fischer in Lohmar aufgenommen. Dort fand er Förderer, die eine Freistellung vom Kriegsdienst unter der Bedingung in Aussicht stellten, Mitglied der NSdAP zu werden. Vater Peter stellte ultimativ fest, "wenn Du in die Partei gehst, bist Du nicht mehr mein Sohn!" Der junge Mann entschied sich gegen die Partei, wurde zum Kriegsdienst eingezogen, schwer verwundet und erlag in den letzten Kriegstagen seinen Verletzungen.

 

Juni 1943

Peter Kneutgen war im Juni 1943 selber eingezogen und auf dem Balkan eingesetzt worden, wo er zwei Finger seiner rechten Hand verlor. Mit List entzog er sich einem Partisanenhinterhalt, geriet aber später in Kriegsgefangenschaft.

   

 

   

 

 
Februar 1947

Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in Ägypten.

 

   
30. März 1966

Krieg, Kriegsgefangenschaft und jahrzehntelanger beruflicher Umgang mit gefährlichen Werkstoffen setzten seiner Gesundheit im letzten Berufsjahr erheblich zu. Nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt wegen eines Leberleidens verstarb Peter Kneutgen im Krankenhaus Troisdorf.

 

 

 

 

(Kekulé-Nr. 009)

 

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