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Maria Sibilla Berger

009

 

9. Juli 1894

Maria Sibilla Berger wird als Tochter der Eheleute Martin Berger und Klara Scholz in Nörvenich geboren und wächst als jüngstes unter zwölf Geschwistern auf.

 

 

Foto rechts:
Haus der Familie Berger in
Nörvenich, Zülpicher Straße

 

     

 

Schon früh lernte "Mariechen" - wie sie allgemein genannt wurde - die Sorgen des Lebens kennen, weil ihr Vater die letzten 30 Jahre seines Lebens blind war.

 

Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete sie als Hausgehilfin im Haushalt der jüdischen Kaufmannsfamilie Löwenstein-Freudenberg in Düren, Weierstraße 23.

 

 

 

Foto links:
Geschäftshäuser in Düren, Weierstraße 19 bis 23

     

 

 

25. Februar 1922

In der Pfarrkirche St. Medardus Nörvenich schloss sie den Ehebund mit Caspar Dohmen aus Bergerhausen.

     

Die Eheleute ziehen in eine Mietwohnung, nur wenige Schritte entfernt vom elterlichen Haus. Dort werden Ihnen zwei Söhne geboren, Franz (1924) und Jakob (1926).

 

 

 

Foto rechts:

Sohn Franz (?) mit Geige
im großelterlichen Garten.
Im Hintergrund (rechts) das Haus
in dem die Familie bis 1928 wohnte.

 

     

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1928

Die Familie zieht zum verwitweten Schwiegervater Franz Josef Dohmen nach Bergerhausen, Hauptstraße 33.

     
30. August 1934

Umzug ins Haus der Eheleute Andreas und Maria Müller in der Hauptstraße 17.

   
     
   
24. Juli 1942

Der ältere Sohn Franz fällt beim Kriegseinsatz bei Mal Wereika in Russland.

     
     

 

 

 

     
9. August 1966

Maria Dohmen verstirbt im Heilig-Geist-Krankenhaus Köln an den Folgen eines Krebsleidens.

   
     
Maria Dohmen war Mitglied und zeitweise Bezirksvorsteherin der Frauen- und Müttergemeinschaft der Pfarre St. Kunibert in Blatzheim.
     
     
   
     
 

 

 

 

 

 

(Kekulé-Nr. 009)

 

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